Die rechtsextreme Bürgerbewegung "Pro Deutschland" hat für Samstag, 7. September, zwei Kundgebungen in Ulm beantragt. Sie will vor der Moschee und vor dem Treff der sozialistischen Jugend "Falken" auftreten. Die Stadt hat beide Veranstaltungen verboten, rechnet aber mit einem Gerichtsentscheid. Die Kreisverbände der CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke, Piraten haben eine gemeinsame Erklärung verfasst. Sie lautet: "Pro Deutschland ist eine islamophobe und fremdenfeindliche Vereinigung, die gegen die freiheitlich-demokratischen Werte arbeitet. Die von Pro gewünschten Kundgebungsorte sind eine Provokation und nicht tolerierbar. Rechtsextreme Aktionen sind in Ulm nicht willkommen!" Daher sei eine Gegenkundgebung des Bündnisses "Ulm gegen Rechts" geplant, berichtet Jochen Schmidberger von der Piratenpartei. Veranstaltungsort und -zeit stehen noch nicht fest.