Neu-Ulm Gedenken an Bombennacht

SWP 02.03.2013

Der 4. März 1945 ging als Tag der Zerstörung in die Geschichte von Neu-Ulm ein: Durch Bombenangriffe wurde die Stadt zum großen Teil in Schutt und Asche gelegt. Im Gedenken daran findet am Montag, 4. März, in der Kirche St. Johann Baptist um 18 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst statt, gestaltet von Pfarrerin Karin Schedler und dem katholischen Dekan Markus Mattes. 296 Neu-Ulmer starben während der Luftangriffe; 80 Prozent aller Gebäude wurden vernichtet. Die Überlebenden sahen das Grauen des Todes zwischen Schutt und Asche. Bilanz zu Kriegsende: In Neu-Ulm lebten nur noch 9590 Menschen. Die meisten Häuser waren zerstört, es gab nur noch wenige Wohnungen, die Brücken über die Donau waren gesprengt.