Ulm Garten-Blickfang an der Ulmer Häuslesbrücke

Roswitha und Wolfgang Greiff haben eine kleine Ecke im Fischerviertel verschönert – bei der Häuslesbrücke.
Roswitha und Wolfgang Greiff haben eine kleine Ecke im Fischerviertel verschönert – bei der Häuslesbrücke. © Foto: Lars Schwerdtfeger
CAROLIN STÜWE 17.09.2016
Die Japaner bleiben stehen und fotografieren ihn - den kleinen Garten an der Ulmer Häuslesbrücke. Roswitha und Wolfgang Greiff haben ein ehemaliges Hundeklo im Fischerviertel verschönert.

Pinke Alpenveilchen fürs Freiland, gelbes „Mädchenauge“, blauer Rittersporn . . . schön bunt ist es im Fischerviertel zwischen dem Mehrfamilienhaus Schwörhausgasse 10 und der Häuslesbrücke unter der großen Hainbuche geworden.

Der in den vergangenen Jahren zugewucherte Durchgang runter zur Blau hatte sich zum Hundeklo entwickelt, erzählen die Anwohner Roswitha und Wolfgang Greiff. Deshalb holte Greiff sich ein paar Säcke Gartenerde, befestigte das Beet mit Kalksteinen von der Alb und pflanzte Sommer- und nun Herbstblumen. Damit ist die obere Hälfte des städtischen Fleckchens Erde im Handumdrehen zum Blickfang geworden für die Touristen. „Die Japaner bleiben stehen und fotografieren meine Blumen“, freut sich Greiff.

Die Sträucher und die Heckenrose am Blauufer schneiden  die Stadtgärtner zurück. Auf der freien Stelle dazwischen  möchte Greiff noch eine Wildblumenmischung aussäen. Denn auf seinem Balkon zur Blau hin ist in der großen Pflanzschale kein Platz mehr für Blumen. „Darin brüten seit fünf Jahren die Enten ihre Küken aus“, erzählt  Greiff. Sobald diese flügge sind, purzeln sie aus dem Nest, landen im Wasser und schwimmen sofort los.