Mit Blick auf den Trend zum City-Gardening baut Gardena die Palette der Mähroboter mit einem Exemplar für kleinere Gärten aus: dem Sileno, der auch erstmals unter der 1000-Euro-Schwelle liegt. Die für ihre unkonventionellen Ideen bekannte Gartenmarke bringt für das neue Jahr 70 Innovationen auf den Markt, sagte Spartenchef Sascha Menges am Mittwoch bei einer Präsentation am Standort Donautal. Weitere Neuheiten sind zwei wechselbare „Heartbeat“-Akkus: für Trimmer, Heckenscheren, Laubbläser, aber auch Rasenmäher. In einer Reaktion auf Kundenwünsche gibt es außerdem Schlauchwagen, die nicht umfallen können. Und weil das Gardena-Schlauchsteckystem 2018 dann 50 Jahre wird, bekommt es eine Premium-Metallvariante.

  Auch das Smartsystem für die Gartensteuerung über Apps mit Standort Zürich wächst stetig und erhält eine neue Schnittstelle für die Integration beliebiger elektrischer Geräte. Gardena hat in die gesamte Produktpalette, in die Fertigung und Logistik in den vergangenen drei Jahren 100 Millionen Euro investiert. Seit der schwedische Husqvarna-Konzern die Sparte Gardena 2015 verselbstständigt hat, ist der Umsatz um 41 Prozent gewachsen. 2016 waren es 537 Millionen Euro: Rekord. Im ersten Halbjahr 2017 hat Gardena erneut um zehn Prozent zugelegt. Dabei forciert Menges das internationale Wachstum – wie zuletzt in England.

In diesem Kontext wurde auch das Personal ausgebaut: in drei Jahren um 230 Stellen auf nunmehr etwa 1850. Das bezieht sich auf die Standorte Ulm, Laichingen mit der Logistik, Niederstotzingen und Heuchlingen. Menges sagte, man habe nicht zuletzt die Metallfertigung in Niederstotzingen auf den allerneuesten Stand gebracht. Darüber hinaus sei Gardena beim Spritzguss das Maß aller Dinge. Gleichzeitig läuft eine umfassende Initiative für Nachhaltigkeit im Unternehmen, der Titel: „Sustainovate“.

Insgesamt verfügt Gardena etwa über 1200 Produkte. Es handelt sich um eine von vier Sparten von Husqvarna.