Ulm/Neu-Ulm / Chirin Kolb  Uhr

Die Gänstorbrücke ist nicht mehr sanierungsfähig und muss ersetzt werden. Möglichst bald. Das steht nach den bisherigen Untersuchungen fest.

Wenn die Gänstorbrücke durch einen Neubau ersetzt wird, soll dort auch die Straßenbahn fahren können, fordert die SPD.

Die guten Nachricht

Vorerst kann die Brücke weiter benutzt werden. Das machte Baubürgermeister Tim von Winning im Bauausschuss deutlich.
Allerdings mit Einschränkungen: Es bleibt bei einer Fahrspur je Richtung.

Das marode Bauwerk muss intensiver untersucht werden. Zur Lichterserenade kann man problemlos auf der Brücke stehen.

Unter Beobachtung

Der Zustand der Brücke wird überwacht. So soll festgestellt werden können, falls sich der Zustand weiter verschlechtern sollte.
Die Stadtverwaltung Ulm will zusammen mit der Nachbarstadt Neu-Ulm demnächst in die Planung des Neubaus einsteigen.

Auch wenn viele Bauwerke marode sind, ist in Ulm/Neu-Ulm eine Katastrophe wie in Genua fast ausgeschlossen, sagt ein Experte.

Neubau

Bis die neue Brücke allerdings fertig ist und in Betrieb gehen kann, wird es voraussichtlich mindestens vier bis sechs Jahre dauern.

Zahlreiche Baustellen in Ulm und Neu-Ulm fordern Verkehrsteilnehmer heraus. Eine Karte mit aktuellen Baustellen soll Abhilfe schaffen.

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