Die Gänstorbrücke wird von Samstag, 23 Uhr, bis Sonntagmorgen gegen 6 Uhr gesperrt. Grund dafür ist ein nächtlicher Belastungstest mit schweren Fahrzeugen, um herauszufinden, wie gravierend die Schäden sind. Dazu fahren drei Kräne mit einem Tempo mit zu 50 Sachen über die Brücke. Um die Geschwindigkeit zu erreichen, brauchen sie einen entsprechenden Anlauf – daher die groß angelegte Sperrung. Mit dem Kränen wird das Gewicht simuliert, das im Verkehrsalltag mehrere Lastwagen auf die Brücke bringen.

Der Autoverkehr wird während der Sperrung über die Herdbrücke umgeleitet, teilt die Stadt mit. Darüber hinaus gibt es wegen des Tests zwischen 23 und etwa 1.30 Uhr Einschränkungen an der Kreuzung Neue Straße, Münchner Straße und Basteistraße.

Sperrung hat auch Auswirkungen auf Verkehr in Neu-Ulm

Auch in Neu-Ulm führt die Sperrung zu Behinderungen: Ab dem Augsburger-Tor-Platz ist die Augsburger Straße stadteinwärts gesperrt, der Verkehr wird über die Reuttier Straße umgeleitet. In Richtung Offenhausen steht eine Fahrspur zur Verfügung.

Der ÖPNV mit der Buslinie 7 ist von der Sperrung nicht betroffen. Die Haltestelle Augsburger Tor entfällt aber. Radfahrer und Fußgänger dürfen auf beiden Donauseiten die Straße nach Anweisungen des Sicherheitspersonals überqueren, auch die Wege entlang der Donau bleiben geöffnet.

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Nächtlicher Belastungstest


Statik Drei Kräne, die bis zu 48 Tonnen schwer sind, werden im Rahmen des Tests in verschiedenen Geschwindigkeiten über die Brücke fahren, um dann Vollbremsungen zu machen. Während der Manöver erfassen Sensoren, wie das Bauwerk auf die Belastungen reagiert. Weil die Kranwagen bis zu Tempo 50 erreichen sollen, brauchen sie einen entsprechenden Anlauf – daher die groß angelegte Sperrung. Mit dem Kränen wird das Gewicht simuliert, das im Verkehrsalltag mehrere Lastwagen auf die Brücke bringen. Falls Nebel herrschen sollte, werden so genannte Tunnellüfter eingesetzt, damit die Messgeräte nicht beeinträchtigt werden.