Und täglich grüßt die Gänstorbrücke in Ulm: Wie berichtet, war eine Höhenbeschränkung an der maroden und für schwere Lkw gesperrten Brücke bereits in der ersten Nacht nach ihrer Montage am Montag so stark beschädigt, dass sie gegen eine massivere Konstruktion ausgetauscht werden musste. Doch auch die durch einen Stahlbalken und mit Abweisern verstärkte Höhenschranke hält die Fahrer zu hoher und damit vermutlicher zu schwerer Fahrzeuge nicht davon ab, über die Gänstorbrücke zu fahren.

Wie die Stadt Ulm in eine Pressemitteilung schreibt, waren am Mittwochmorgen die Peitschenmasten der Höhenbegrenzungen auf beiden Seiten der Donau um 45 Grad in Fahrtrichtung verdreht und mussten repariert werden. Laut der Stadt Ulm berichteten Anwohner von „Anschlaggeräuschen“ im gefühlten 10-Minuten-Takt.

Aus Sicht beider Stadtverwaltungen gibt es keine Alternative zu den jetzigen Gewichts- und Höhenbeschränkungen, um wenigstens dem Pkw-Verkehr sowie vor allem Rettungsdiensten und dem öffentliche Nahverkehr die weitere Überfahrbarkeit für die nächsten Jahre zu gewährleisten.

Stadt erhöht Strafe für Verkehrssünder

Das sieht auch die Polizei auf beiden Seiten der Donau so und hat daher für die nächsten Wochen intensive und gezielte Kontrollen angekündigt. Fahrer, die sich nicht an das Verbot halten, drohen nun ein Bußgeld von 500 Euro sowie ein zweimonatiges Fahrverbot wegen Verstoßes gegen die Höhenkontrolle. Sollte außerdem die Monitoringanlage - wie schon geschehen - wieder auslösen, kommen auf den Verursacher weitere Kosten zu.

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Ulm/Jungingen