Reihenweise Verbotsschilder, extra installierte Höhenbegrenzungen und Videoüberwachung konnten nicht verhindern, dass regelmäßig Lastwagen über die Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm fahren. Doch das ist seit einiger Zeit verboten. Seit schwere Schäden an dem maroden Bauwerk festgestellt worden waren, dürfen Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen nicht mehr über die Gänstorbrücke fahren. Das Problem ist nur: Nicht alle halten sich an die Vorschrift.

Schranke auf der Gänstorbrücke geht in Betrieb

Deshalb geht die Stadt Ulm jetzt einen Schritt weiter. Bereits im Lauf der Woche wurde eine weitere Breitenbegrenzung auf der Gänstorbrücke in Betrieb genommen. Sie soll verhindern, dass LKW die beschädigte Brücke überqueren. Die bereits installierte Höhenbegrenzung reichte dafür nicht aus. Betonelemente verengen die Spur auf 2,10 Meter.

Busse der SWU sowie Rettungskräfte erhalten eine extra Fahrspur. Sie dürfen die Brücke auch weiterhin passieren, wenn sich der Zustand des Bauwerks nicht noch weiter verschlechtert. Hier ist die Durchfahrt mit einer Schranke geregelt, die sich durch die zugelassenen Fahrzeuge per Funk öffnen lässt. Läuft alles nach Plan, soll die Schranke am Freitag in Betrieb gehen.

Neu-Ulm, Ulm