Ulm FWG: Stadt soll Gas geben bei Donau-Schifffahrt

SWP 14.02.2013

Die Stadt soll Dampf machen in der Frage, wie Ulm wieder zu einem touristischen Schifffahrtsangebot auf der Donau kommt. Dazu hat die FWG-Rathausfraktion OB Ivo Gönner aufgefordert. Stadträtin Helga Malischewski nimmt in einem Schreiben Bezug auf Presseberichte, nach denen neben der Lebenshilfe-Tochter Adis sich auch der Saarländer Cornelius Hauck für den Fahrbetrieb interessiert (wir berichteten am Samstag). Er würde ein eigenes Schiff, einen Elektrokatamaran, auf die Donau bringen, während Adis das Schiff "Ulmer Spatz" des Donaukapitäns Reinhold Kräß wieder flott machen möchte. Malischewski befürchtet, dass bei diesem Wettlauf beide Varianten aufgerieben und die Donau-Schifffahrt zumindest für dieses Jahr auf der Strecke bleiben könnte.

Ein weiteres Jahr ohne Schiff auf der Donau sollte aber auf alle Fälle vermieden werden, sagt Malischewski. "Wir möchten daher darum bitten, dass sich unsere Hauptabteilung Stadtplanung, Umwelt und Baurecht, die mit für Genehmigungen zuständig ist, als Moderator einbringt, um zur Saison die Schifffahrt auf der Donau für die vielen Touristen und Bürger unserer Stadt möglich zu machen." Beide Anbieter bräuchten Vorlauf, darum müsse die Entscheidung schnell fallen - wobei die FWG offene Sympathie für die Lösung mit der Lebenshilfe bekundet. Malischewski: "Der ,Ulmer Spatz hat besonderen Charme."