Ulm FWG spricht sich für ein Sportinternat aus

Ulm / JR 06.08.2012

Beflügelt vom guten Abschneiden der Ulmer Ruderer bei den Olympischen Spielen in London, geht die FWG-Fraktion in die Offensive: Sie will, dass die Stadt hilft, ein Sportinternat in Ulm einzurichten, das den talentierten Nachwuchs fördert. So etwas schwebe den Ulmer Basketballern vor, wie Fraktionsvorsitzender Reinhold Eichhorn in Gesprächen erfahren hat, und: "Ulm hat die besten Voraussetzungen."

Die Stadt könne dies mit einem Grundstück unterstützen, ohne selber Träger des Internats zu sein. Wo die Verwaltung danach suchen soll, ist auch klar: im Bereich der Bezirkssportanlage auf dem Kuhberg, in idealer Nachbarschaft zur sportlichen Infrastruktur und zum Schulzentrum, zumal die Essinger-Schulen einen Schwerpunktzug Sport haben. So würde eine "Eliteschule des Sports" in Ulm Wohnen, Trainieren und Lernen praktisch verbinden.

Ganz neu ist die Idee nicht, wurden solche Pläne doch in besseren Tagen schon im Ulmer Fußball und Eishockey gewälzt. Eichhorn legt aber Wert auf die Feststellung, dass ein solches Internat nicht auf eine Sportart begrenzt sein dürfe, habe Ulm doch so viele Leistungszentren wie sonst im Land nur Stuttgart. Profitieren könnten also auch Biathlon, Kunstturnen, Sportgymnastik, Aerobic und natürlich Rudern. "Ein solches Internat sollte verbandsübergreifend organisiert sein", begleitet vom Stadtverband für Sport.Info "Eliteschule des Sports" ist ein Prädikat des Deutschen Olympischen Sportbundes, das zur Förderung des Leistungssports im olympischen Zyklus von vier Jahren vergeben wird, Motto: "Weltmeister werden und den Schulabschluss schaffen." In Baden-Württemberg gibt es fünf davon: Stuttgart, Freiburg, Heidelberg Furtwangen, Tauberbischofsheim.

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