Putzete Frühjahrsputz auf dem Eselsberg

Die Kinder mit Besen im Einsatz.
Die Kinder mit Besen im Einsatz. © Foto: Kita Johann-Stockar-Weg
Ulm / Kita Johann-Stockar-Weg 16.04.2018

Zum Frühjahrsbeginn haben wir im Sonnenfeld auf dem Eselsberg eine Putzete gemacht. Mit Besen, Müllzangen, Müllbeuteln und Arbeitshandschuhen, die wir von der EBU bekommen haben, sammelten wir den Müll auf der Straße ein. „Es ist gut, dass wir Müllzangen und Müllhandschuhe haben, weil der Müll ja schmutzig ist“, sagte ein Kind. Wir fanden etwa Zigarettenstummel, nasse Zeitungen, einen kaputten Plastikwagen, Verpackungen und leere Flaschen. Am aufregendsten war ein toter Babyigel, der auf dem Gehweg lag, dem wir leider nicht mehr helfen konnten.

In einem Gespräch haben wir die Wichtigkeit der richtigen Mülltrennung und der Entsorgung des Mülls diskutiert. Konstantin sagte: „Wir müssen den Müll in die Müllbeutel schmeißen, damit der nicht mehr auf der Straße liegt.“ Medina klinkte sich ein: „Wir sammeln Müll, damit das Land sauber bleibt.“ Wir stellten fest, dass die Welt sauber bleiben würde, wenn alle ihren Müll richtig entsorgen würden. Lena vermutete, dass die Menschen den Müll auf den Boden werfen, weil sie keinen Mülleimer sehen. „Aber dann können sie ihn doch mitnehmen und in ihren Mülleimer werfen“, fand Levi. Moritz sagte: „Mit Absicht machen die das. Die sind faul!“ Tia denkt, dass viele Menschen meinen, dass andere ihren Müll entsorgen, indem sie ihn auf die Straße werfen. Für Ron steht fest: „Das ist gut für die Umwelt, wenn auf der Straße kein Müll liegt.“

Da so viel Müll in unserem Gebiet liegt, konnten wir nicht alles an einem Tag einsammeln, so dass noch mehr Kinder unserer Kita zur Putzete gegangen sind. Am Ende der Woche standen drei gefüllte Müllsäcke vor der Kita, die von der EBU abgeholt wurden.

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