Was macht den Menschen in Zeiten von Fitness-Apps, Schönheits-OPs und Selfie-Flut noch aus? Die Frühjahrsakademie des Zentrums für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (Zawiw) nimmt sich des Themas „Menschsein zwischen Selbstoptimierung und Selbstverwirklichung“ an. Die Akademiewoche an der Uni läuft vom 19. bis zum 23. März. Anmeldeschluss ist am 23. Februar. Inhaltlich geht es um die unterschiedlichen Facetten des Menschseins von der medizinischen bis zur künstlerischen Sicht. In den Vormittagsvorträgen etwa betrachtet Prof. Thomas Seufferlein, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin I, die Möglichkeiten der „Lifestylemedizin“ kritisch.

Die Welt zwischen den „klassischen“ Geschlechtern männlich und weiblich schildern die Kinder- und Jugendmedizinerin Friederike Denzer und die Psychiaterin Ines Mendler. In der Spezialsprechstunde für Transidentität und sexuelle Identitätsentwicklung betreuen sie Patientinnen und Patienten mit Störungen der Geschlechtsidentität. Prof. Heiko Neumann vom Institut für Neuroinformatik der Uni fragt, welche Möglichkeiten es gibt, vom „Gehirn zur Robotik“ zu kommen. Weitere Vorträge befassen sich mit der Rationalität der Bauchentscheidung sowie der Rolle der Kunst in Zeiten wachsender menschlicher „Hybridisierung“.

 In den Arbeitsgruppen am Nachmittag können die Teilnehmer zudem ihren unterschiedlichen Neigungen nachgehen oder das Titelthema vertiefen. Zudem gibt es zahlreiche Begleitveranstaltungen.

Info Die Teilnahmegebühr für die Akademiewoche beträgt 89 Euro. Auch Einzelveranstaltungen sind buchbar. Das Programm im Internet: www.uni-ulm.de/einrichtungen/zawiw/angebote/akademiewochen/, Anmeldung unter www.zawiw.de