Am Freitagnachmittag haben sich knapp 380 Menschen auf dem Ulmer Münsterplatz getroffen, um für eine bessere Infrastruktur für Fahrradfahrer und Fußgänger zu demonstrieren. Der Ulmer Ableger der weltweiten Klimabewegung „Fridays for Future“ hatte dazu aufgerufen.
Wie die Ortsgruppe in einer Pressemeldung mitteilt, radelten die Demonstranten rund eineinhalb Stunden durch die Innenstadt und forderten eine Verkehrswende. Die Teilnehmer waren aufs Rad gestiegen, um in der Corona-Krise ausreichend Sicherheitsabstand wahren zu können und die Anliegen der Radfahrer in den Vordergrund zu stellen. Sie machten ihre Forderungen mit Plakaten und Fahnen deutlich.

Fridays for Future Ulm: Aktivisten kritisieren Gemeinderat

„Wir sehen uns zukünftig in einer fahrrad- und klimafreundlichen Stadt. Bisher tut der Ulmer Gemeinderat dafür aber noch viel zu wenig. Die Straßen sind noch nicht ausgelegt für die vielen Fahrradfahrenden. Derzeit dominieren laute Autos das Stadtbild, die das Klima zerstören”, betonte Klimaaktivist Anton Sieber.
Im Zuge der Demonstration hatten die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) vor Verspätungen im Nahverkehr gewarnt: