Ulm Freundschaftsband um die Kirche gelegt

Halten ihr Werk hoch: Gemeindemitglieder der Luther-Kirche und Pfarrer Volker Bleil (weiße Hose) knüpften ein Symbol der Verbundenheit. Foto: Lars Schwerdtfeger
Halten ihr Werk hoch: Gemeindemitglieder der Luther-Kirche und Pfarrer Volker Bleil (weiße Hose) knüpften ein Symbol der Verbundenheit. Foto: Lars Schwerdtfeger
Ulm / REF 26.07.2012

Pfarrer Volker Bleil hatte keine Sekunde daran gezweifelt, dass das Unterfangen klappen wird: ein Freundschaftsband rings um die Martin-Luther-Kirche zu legen. Es geriet nicht etwa zu kurz, es wurde mehr als 180 Meter lang und damit viel zu lang. Das aus Schals, Tisch- und Bettwäsche und Stoffresten geknüpfte Band musste stellenweise gerafft und mit etlichen Mehrfachknoten versehen werden, damit es stramm wurde und hochgehalten werden konnte. Ob mit dem Freundschaftsband tatsächlich ein Weltrekord gelang, wie im Vorfeld als Ziel formuliert worden war, ist nicht erwiesenund für Pfarrer Bleil gar nicht wichtig:"Es ist eine Aktion mit viel Augenzwinkern. Und wir haben mindestens das längste Band um eine Kirche." So sollte während des Gemeindefests die Verbundenheit der Gläubigen untereinander und die mit den katholischen Geschwistern zum Ausdruck kommen. Obendrein: die Offenheit der evangelischen Kirchengemeinde. Der Pfarrer mit Blick auf die zunehmende Anonymität in den Quartieren Weststadt und Kuhberg:"Bei uns kann man anlanden."