"Tatsächlich hat die IHK Ulm zwischen 2007 und 2014 sechsundzwanzig zusätzliche Vollzeitstellen (33,8 Prozent) geschaffen und gehört damit zu den IHK mit dem massivsten Personalzuwachs", heißt es in einer Vorabmitteilung zum vierten Kammerbericht.

Zudem sei festzustellen, dass die IHK Ulm im bundesweiten Vergleich - auch bezogen auf gleich große Kammern - bei der Effizienz des Personaleinsatzes sehr schlecht abschneide. Auf je 311 Mitglieder leiste sich die IHK Ulm eine Vollzeitstelle. "Ein solcher Personaleinsatz stellt sich im Vergleich mit den anderen Kammern als völlig überzogen dar", so bffk-Geschäftsführer Kai Boeddinghaus. Dieser Wert gehöre auch absolut zu den bundesweit schlechtesten. "Leider vergessen die Kammerfunktionäre, dass es ihre hart arbeitenden Mitglieder sind, die diesen bürokratischen Aufwand finanzieren müssen", erinnert Boeddinghaus. Der bffk fordert die IHK Ulm auf gegenzusteuern. Boeddinghaus erinnert zudem daran, dass besonders die Wirtschaftsorganisation der Kammern von Ländern und Kommunen eine sparsame und wirtschaftliche Haushaltsführung fordere.