Schwabenbund Fördermittel für mehr Innovation

Bei der Prämierung (v. l.): Landrat Thomas Reinhardt, Nikolaus Hertle und Otto Sälzle von der IHK Ulm, Ministerialdirektor Michael Kleiner.
Bei der Prämierung (v. l.): Landrat Thomas Reinhardt, Nikolaus Hertle und Otto Sälzle von der IHK Ulm, Ministerialdirektor Michael Kleiner. © Foto: Christian Hass
Ulm / kö 08.10.2018

Der Schwabenbund, eine Kooperation von Kommunen und Wirtschaftskammern zwischen Heidenheim und Bodensee, soll ein Netzwerk für den Wissenstransfer aufbauen – und zwar in der „dritten Dimension“. Die IHK Ulm spielt bei diesem Projekt, für das es nun in einem ersten Schritt Fördermittel von 200 000 Euro vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium gibt, eine Schlüsselrolle. Es geht dabei im wesentlichen um ein regionales Innovationsmanagement, wie es in einer Mitteilung der IHK heißt.

Es geht im Grundsatz darum, dass globale Veränderungsprozesse auch auf regionaler Ebene ein neues Denken erfordern. Dazu hatte das Land zunächst 2013 den Wettbewerb Region Win gestartet, für den ein regionales Entwicklungskonzept (REK) erarbeitet wurde. Die IHK Ulm hatte vor Ort eine führende Rolle übernommen und in dieser Leadfunktion den Schwabenbund zu einer prämierten Win-Region gemacht. Auf dieser Basis wurde auch das Innovations- und Technologietransferzentrum (ITZ) Plus in Biberach mit fast sieben Millionen Euro gefördert.

Durch den weiteren Erfolg des Schwabenbundes mit dem Konzept zum regionalen Innovationsmanagement, das in erster Linie die engere Verzahnung aller so genannten Innovationsintermediäre vorsieht, erhält das REK demnach eine weitere Dimension und wird zum „Wissenstransfer-Netzwerk hoch drei“. Die Akteure sollen dabei intensiv daran arbeiten, kleine und mittlere Unternehmen in deren Innovationsprozess zu unterstützen und die Innovationstätigkeit zu steigern.

Dazu IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle: „Wir laden alle Innovationsintermediäre wie Wirtschaftsförderer und Hochschulen ein, bei der Umsetzung unseres Konzeptes mitzuwirken.“ Damit lege man nicht zuletzt den Grundstein für weitere EU-Fördermittel 2020: „Gut, wer dann bereits vorgearbeitet und seine Hausaufgaben gemacht hat.“ Die Stadt Heidenheim als Teil des Schwabenbunds hat in dem Kontext die  Förderung eines Gründerzentrums mit einem Zuschuss von 600 000 Euro beantragt. Landrat Thomas Reinhardt war bei der Prämierung dabei.

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