Ulm Flüchtlinge: Gönner stellt sich Fragen

Ivo Gönners Haltung ist bekannt: Die Flüchtlinge, die Ulm zugewiesen werden, sollen anständig behandelt werden und in menschenwürdigen Unterkünften leben können.
Ivo Gönners Haltung ist bekannt: Die Flüchtlinge, die Ulm zugewiesen werden, sollen anständig behandelt werden und in menschenwürdigen Unterkünften leben können. © Foto: SWP
Ulm / HANS-ULI THIERER 24.07.2015
Der Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner stellt sich nächsten Mittwoch den Fragen, Bedenken und Kritiken der geplanten Flüchtlingsunterkunft in Wiblingen.

Seine Haltung ist bekannt: Die Flüchtlinge, die Ulm zugewiesen werden, sollen anständig behandelt werden und in menschenwürdigen Unterkünften leben können. Das hat der Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner am Montag in seiner Schwörrede noch einmal deutlich gemacht.

Doch der OB spricht nicht nur vom Balkon des Schwörhauses herunter. Er stellt sich nächsten Mittwoch auch den Fragen, Bedenken und Kritiken, die in Wiblingen hochkochen, seit bekannt geworden ist, dass die Stadt dort im Bereich des Wohngebiets Eschwiesen den Bau einer neuen Sammelunterkunft vorsieht. Noch am Schwörmontag waren Gönner vor der Schwörrede Unterschriften von Wiblingern gegen dieses Vorhaben überreicht worden (wir berichteten).

Die Stadt Ulm teilt vor der Bürgerversammlung am 29. Juli, 19 Uhr, im großen Saal des Bürgerzentrums Buchauerstraße 12 mit, sie sei als Stadtkreis verpflichtet, ihren Anteil zur Unterbringung der Hilfesuchenden und Flüchtlinge zu leisten. Dazu gehöre, sich um diese Menschen zu kümmern. Die bestehenden Quartiere seien belegt, Wohnraum stehe nur begrenzt zur Verfügung. Daher habe sich die Stadt entschlossen, Neubauten in einfacher und doch ansprechender Modulbauweise zu errichten. Ein solcher Neubau für 70 Wohnplätze sei eben in den Eschwiesen geplant, südlich des Nahversorgungszentrums.