Nach drastischen Beschränkungen in der Corona-Krise vergrößert der Fernbus-Anbieter Flixbus sein Angebot wieder schrittweise. Zum Neustart Ende Mai wurden zunächst 50 deutsche Haltestellen angesteuert, seit Donnerstag stehen 80 Ziele auf dem Plan. Auch die Ulmer Haltestelle in der Eberhard­-Finckh-Straße in Böfingen ist nun wieder Teil des Netzwerks. Fahrgäste aus Ulm können mehr als 30 Mal wöchentlich mit dem Flixbus reisen. Ziele sind unter anderem Augsburg, München, Mannheim und Saarbrücken.

Flixbus in Ulm: Reisen ins Ausland sind möglich

Auch erste internationale Verbindungen von und nach Deutschland wurden am Donnerstag ins Streckennetz aufgenommen. Ab Ulm können Passagiere unter anderem direkt nach Wien, Zagreb und Split reisen. Wie das Unternehmen mitteilt, orientiere sich das angebotene Streckennetz maßgeblich an der Nachfrage der Fahrgäste. Sehr gut gebuchte Verbindungen würden erweitert, um die Auslastung adäquat zu verteilen.

Diese Hygieneregeln gelten in den Fernbussen

Für Fahrgäste gilt:
  • Abstand halten an der Haltestelle und beim Einsteigen,
  • Zutritt nur durch die hintere Tür
  • Mundschutz tragen während der ganzen Fahrt.
Die Ticketkontrolle erfolgt berührungslos und digital. Bei entsprechender Nachfrage werden die Busse voll besetzt. Flixbus appelliert an die Kunden, nur zu reisen, wenn sie beschwerdefrei sind und sich eigenverantwortlich an die Sicherheitsmaßnahmen zu halten. Die Anweisungen erhalten Passagiere mit der Buchungsbestätigung. An Bord erklären die Fahrer nochmals die im Bus geltenden Regeln.