Kreditinstitute Firmen investieren wieder mehr

Die Chefs der Commerzbank-Niederlassung Ulm-Konstanz am Standort Ulm neben dem Rathaus: Tanja Sienitzki (Privatkunden) und Oliver Wenzler (Firmenkunden).
Die Chefs der Commerzbank-Niederlassung Ulm-Konstanz am Standort Ulm neben dem Rathaus: Tanja Sienitzki (Privatkunden) und Oliver Wenzler (Firmenkunden). © Foto: Commerzbank
Ulm / kö 14.03.2018
Die Commerzbank vergibt wieder mehr Kredite für den Ausbau von Kapazitäten im regionalen Mittelstand.

Nach Einschätzung der Commerzbank setzt sich die starke Konjunktur in der Region fort. Mittelständische Firmen planen mehr Investitionen in den Ausbau ihrer Kapazitäten, berichtete der Niederlassungsleiter Firmenkunden für Ulm-Konstanz, Oliver Wenzler. Es gebe kredit­finanzierte Projekte „wie lange nicht mehr“. Daher sei er sehr optimistisch für die nahe Zukunft. Wenzler verfügt neben Ulm über Standorte in Friedrichshafen und in Singen, mit 18 Mitarbeitern.

Er konnte 2017 die Zahl der Firmenkunden – über 15 Millionen Euro Jahresumsatz – um 37 auf 2007 ausbauen. Bei Konsortialkrediten und im Auslandsgeschäft nahmen die Erträge zweistellig zu. Von Kreditlinien über 1,4 Milliarden Euro sind wegen guter Liquidität in den Betrieben bisher 400 Millionen beansprucht.

Im Privatkundengeschäft hat die neue Niederlassungsleiterin Tanja Sienitzki den Effekt des kostenlosen Girokontos der Commerzbank genutzt und 1890 neue Konten gewonnen. Die Kundenzahl beträgt regional 92 105, in Ulm selbst 21 300. Es gibt zehn Filialen: von Günzburg über Bad Saulgau und Ravensburg bis Lindau, mit 90 Mitarbeitern.

Angesichts des Immobilienbooms liefen neue Baufinanzierungen mit einem Zuwachs um 27 Prozent auf 195 Millionen Euro (Raum Ulm: 41) zuletzt besonders gut. Sonstiges Kreditvolumen: 911 (171) Millionen Euro, Einlagen: 701 (100) Millionen. Sienitzki legt besonderen Wert darauf, dass die Commerzbank in der Fläche mit Filialen präsent bleibt. Es werde klar, dass Kunden trotz Internet einen persönlichen Ansprechpartner wollten.

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