Unwetter Feuerwehr muss zu 170 Einsätzen

Ulm/Alb-Donau-Kreis / Ulrike Schleicher 12.06.2018

Starkregen und orkanartiger Wind haben am Montagabend gegen 18 Uhr in Ulm und im Alb-Donau-Kreis die Feuerwehren gefordert, die rund 170 Einsätze zu bewältigen hatte. So waren Bäume umgefallen, Absperrungen wurden umgerissen und der starke Regen ließ Keller volllaufen.

„Es herrschte zeitweise Ausnahmezustand hier in der Leitstelle, sagte der Ulmer Feuerwehrkommandant Hansjörg Prinzing auf Anfrage der SÜDWEST PRESSE gegen 20.30 Uhr, als sich die Lage einigermaßen beruhigt hatte. Innerhalb von wenigen Minuten seien annähernd 200 Notrufe eingegangen, weshalb das Team kurzerhand verfünffacht und in Gruppen eingeteilt wurde, die jeweils für bestimmte Gebiete verantwortlich waren. „Wir mussten auch Prioritäten setzen: Was ist am dringlichsten?“

Der Schwerpunkt in Ulm habe im Süden , also Unterweiler, Wiblingen und Gögglingen, gelegen. Auch in der Römerstraße, in Söflingen und Ermingen seien Keller vollgelaufen. Im Alb-Donau-Kreis hat es vor allem den Raum Ehingen, Erbach, Blaubeuren und Blaustein getroffen, sagte Prinzing. Auch in Dietenheim und Dornstadt habe es Einsätze gegeben. Die gute Nachricht: Die Pumpen haben ausgereicht, weil der der Regen zwar heftig, aber relativ kurze Zeit gefallen war. „So  schnell wie er kommt, fließt er in den Kellern mit Ablauf auch wieder ab.“ Verletzt sei niemand und auch die Schäden hielten sich laut Polizei in Grenzen. Sie sprach von 7000 Euro im Stadtgebiet.

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