Eva-Maria Glathe-Braun Eva-Maria Glathe-Braun kandidiert für Linke

Eva-Maria Glathe-Braun will in den Bundestag.
Eva-Maria Glathe-Braun will in den Bundestag. © Foto: privat
Ulm / swp 01.07.2017

Eva-Maria Glathe-Braun ist die Bundestagskandidatin der Linken im Wahlkreis Ulm-Alb-Donau. Auf ihrer Wahlversammlung stimmten die Mitglieder im Wahlkreis 291 mit überzeugender Mehrheit für die alleine angetretene Glathe-Braun, die auch im Wahljahr 2013 Kandidatin im Wahlkreis war, teilt sie mit. In ihrer Vorstellung hatte sie für einen zäsuralen Wandel in der Politik geworben. Ein Ruck alleine genüge schon lange nicht mehr. Die weitere Entwicklung der Gesellschaft dürfe nicht länger der Ideologie immer freierer Märkte überlassen werden. Aufgaben des Gemeinwohls wie Wohnen, Bildung, die sozialen Sicherungssysteme, eine verlässliche öffentliche Mobilität, gehörten dem Zugriff privater Investoren entzogen und in öffentliche Hand.

Hier forderte Glathe-Braun entschieden mehr öffentliches Engagement: „Öffentliche Gelder zuvorderst in transparent kontrollierte öffentliche Einrichtungen und Unternehmen!“ Sozialen Wohnungsbau, gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe, ein sozial gerechtes und solidarisches Europa, verständlichen Klartext und Transparenz in der Politik, mehr direkte Demokratie, sind ihre weiteren Schwerpunkte im anstehenden Wahlkampf zur Bundestagswahl Ende September. Der Flüchtlingspolitik der großen Koalition aus CDU und SPD wie vor allem der südlichen Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern erteilt sie eine scharfe Absage. „Es ist weder menschlich noch christlich, Flüchtlinge nach oft unerträglichen Erlebnissen auf ihrem Weg nach Europa wieder in die von Krieg zerstörten, von hinterhältigen Attentaten geplagten, von laufender Bedrohung, Korruption und Verfolgung im Alltag zerrütteten Heimatländer abzuschieben. Schon gar nicht dann, wenn diese sich hier bereits in hohem Maße um Integration bemüht haben!“ Ihr Widerstand gilt dabei auch der Rechten im Lande: „Keine Toleranz für Intoleranz, Rassismus und Nationalismus.“