Kommentar Beate Rose zum Umgang mit Handys an Schulen Erste Schritte

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ate © Foto: vk
Ulm / Beate Rose 12.02.2019

Streit ums Handy kennt fast jede Familie: Das Kind will länger draufstarren, als es die Eltern für richtig empfinden. Oft ist deswegen die Stimmung im Keller. Wie der Umgang mit Smartphone und Co. richtig und angemessen ist, scheint niemand zu wissen. Jede Familie macht ihre eigenen Regeln – und oft wird als letzte Konsequenz das Handy einkassiert.

Schulen können es sich bei dieser Diskussion einfach machen, weil etwa in Bayern das Schulgesetz  vorgibt, dass Handys ausgeschaltet bleiben. In Baden-Württemberg können sich Schulen ihre Regeln basteln, wo auf dem Schulgelände in den Pausen das Handy genutzt werden darf.

Doch wie sieht die gesellschaftliche Wirklichkeit aus? Das Handy ist allgegenwärtig. Mit diesen Tatsachen setzt sich das Suttner-Gymnasium auseinander und gibt damit letztlich Eltern etwas an die Hand, das sie mit ihrem Nachwuchs diskutieren können. So etwas wünscht man sich von Schulen viel mehr. Wie gut, dass das Suttner in Sachen digitale Bildung nicht nur abwartet, ob und wann die versprochenen Milliarden von der Bundesregierung auf die Schulen herabrieseln, sondern erste Schritte in Sachen digitale Bildung geht. Das steht fest: Die Digitalisierung wird nicht mehr verschwinden. Es gilt für alle, sich damit auseinanderzusetzen.

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