Die Universitäten entlang der Donau sind traditionell eng miteinander verbunden. Um dieses wissenschaftliche Band zu stärken, findet Donnerstag und Freitag in der Sparkasse Ulm die „1. Danube Conference for Higher Education“ statt. Rektoren, Kanzler und andere Vertreter aus sechs Ländern und neun Donau-Universitäten tagen zu Fragen der Hochschulführung und des universitären Wissenschaftsmanagements. Unterstützt wird die Donau-Konferenz der Uni Ulm von der Péter Horváth-Stiftung und der Sparkasse Ulm.

Die Teilnehmer kommen aus Ulm, Regensburg, Wien, Krems, Budapest, Bratislava, Belgrad und Russe. „Der europäische Hochschulraum ist im Hinblick auf die Lehre bereits Realität. Ein lohnenswerter Schritt ist daher, dass wir nun auch hinsichtlich der unterschiedlichen Traditionen des Wissenschaftsmanagements voneinander lernen“, sagt Mischa Seiter, Professor am Institut für Technologie- und Prozessmanagement der Uni Ulm und Gastgeber der Tagung.

Auf der Agenda steht die Professionalisierung von Leitungsstrukturen und Verwaltungsprozessen auf der Hochschulebene. Wie können die universitären Managementprozesse an heutige Herausforderungen angepasst werden? Wie lässt sich die wissenschaftliche Wertschöpfung durch Steuerungsinstrumente fördern? Und natürlich wird man einen Blick in die Zukunft werfen und herausfinden wollen, was wohl in den nächsten zehn Jahren auf die Donau-Universitäten zukommt.