Vereine Eröffnung der Sporthalle im Muthenhölzle verzögert sich

OB Gerold Noerenberg überbrachte schlechte Nachrichten.
OB Gerold Noerenberg überbrachte schlechte Nachrichten. © Foto: Volkmar Könneke
Neu-Ulm / Sonja Fiedler-Tresp 02.08.2017
Schlechte Nachrichten überbrachte der Neu-Ulmer OB in der Hauptversammlung der TSF Ludwigsfeld: Die Eröffnung der Sporthalle im Muthenhölzle verzögert sich.

Schlechte Nachrichten überbrachte Oberbürgermeister Gerold Noerenberg den Mitgliedern der TSF Ludwigsfeld in der Jahreshauptversammlung des Sportvereins: Die Eröffnung der Gustav-Benz-Sporthalle verzögert sich. Der Neubau am Muthenhölzle könne nicht wie geplant zum Ende der Sommerferien, sondern voraussichtlich erst im November in Betrieb genommen werden, sagte der Rathauschef. Der Grund seien Probleme mit Handwerkern. Zwei Betriebe hätten die Arbeit eingestellt oder gar nicht erst aufgenommen.

Noerenberg thematisierte bei der Jahresversammlung der TSF auch die anvisierte Kreisfreiheit der Stadt Neu-Ulm. „Wir werden dafür sorgen, dass die Vereine keinen Nachteil davon haben werden“, versprach er. „Sie können sich beruhigt zurücklehnen.“

Aktuell besteht für die TSF finanziell kein Grund zur Sorge, wie Finanzvorstand Dieter Heisel ausführte. „Wir sind ein gesunder und solide aufgestellter Sportverein“, sagte er. Die finanzielle Entwicklung habe im Jahr 2016 einen positiven Verlauf genommen. Die Einnahmen konnten erhöht werden, da die Zahl der Mitglieder auf 1805 angestiegen sei, auch Zuschüsse von Stadt und Land hätten sich erhöht. In der Zukunft sei mit steigenden Ausgaben für Renovierungen von Vereinsheim und Sportgaststätte zu rechnen.

Vereinsvorsitzender Heiko Dehm blickte in seinem Bericht auf die Fertigstellung eines Allwetterplatzes auf dem Sportgelände zurück, der für verschiedene Ballsportarten genutzt werden könne. Zudem habe die Geschäftsstelle ihre Öffnungszeiten erweitert, um den Vereinsmitgliedern einen besseren Service zu bieten.

Sportliche Erfolge

Sportliche Erfolge gab es von der Tischtennis-Abteilung zu berichten: Den Jungen gelang der Aufstieg in die Bezirksliga, die Mädchen schafften den Klassenerhalt in der höchsten Mädchenspielklasse. Größte Abteilung des Vereins sind die Turner mit insgesamt 703 Mitgliedern, darunter 331 Kinder und Jugendliche. In der Fußballabteilung kicken 170 Kinder. Neu wurde in diesem Frühjahr eine Mädchenmannschaft gestartet.

Größte Aktion des Jahres war die Ausrichtung des Stadtpokals anlässlich des 70-jährigen Vereinsjubiläums.

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