Ulm Eröffnung der 7. Ulmer Denkanstöße

Denken übers Glück: OB Ivo Gönner, Renate Breuninger von der Uni und Martin Hettich von der Sparda-Bank freuen sich auf Festredner Julian Nida-Rümelin (im weißen Hemd). Breuninger nannte ihn im Stadthaussaal "einen der führenden Intellektuellen unserer Zeit" neben Jürgen Habermas und Peter Sloterdijk.
Denken übers Glück: OB Ivo Gönner, Renate Breuninger von der Uni und Martin Hettich von der Sparda-Bank freuen sich auf Festredner Julian Nida-Rümelin (im weißen Hemd). Breuninger nannte ihn im Stadthaussaal "einen der führenden Intellektuellen unserer Zeit" neben Jürgen Habermas und Peter Sloterdijk. © Foto: Matthias Kessler
Ulm / JR 14.03.2014
Jetzt darf gedacht werden. Am Donnerstagbend sind in einem abermals gesteckt vollen Stadthaussaal die 7. Ulmer Denkanstöße eröffnet worden. Zwei Tage lang wird nun wieder ein Thema erörtert, das in der Luft liegt, diesmal heißt es: "Zwang zum Glück? Wertewandel in der Erlebnisgesellschaft.

" Den Festvortrag hielt Julian Nida-Rümelin, Philosophie-Professor an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität und einst unter Kanzler Gerhard Schröder Kulturstaatsminister in Berlin. Er sprach mit Blick auf die Denkanstöße zunächst von seinem eigenen Glück an diesem Abend: "Eine Kooperation von Universität, Stadt und Wirtschaft (in diesem Fall die Sparda-Bank, die Red.), dazu eine interessierte Bürgerschaft - Besseres kann man sich für die Philosophie und ihre öffentliche Rolle nicht wünschen." Welche sie heutzutage übrigens unbedingt einnehmen müsse in den essentiellen Fragen des Lebens. In seinem Vortrag über "Glück, Spaß gelungenes Leben" suchte er dann den "Brückenschlag zu den vielen, die ein Interesse an Philosophie haben", und sprach über den heutigen Glücksbegriff und den der Antike. Wer keinen Platz im Saal gefunden hatte, verfolgte die Veranstaltung im Stadthaus über Videoleinwände.

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