Die Veränderungen stechen sofort ins Auge. Der Innenraum des früheren „Besitos“ – ein anderer Ort. Im vorderen Teil, der ehemalige Raucherbereich, wurde das alte Deckengewölbe freigeklopft, ein wuchtiger Kronleuchter hängt von der Decke. Mehrere Lampen spenden Licht. Gemütlich. Zu riechen ist die Veränderung übrigens auch: Hier wird nicht mehr gequalmt.

Wer in den hinteren Teil weitergeht, sieht das volle Potenzial der Location: Palmen-Deko hängt von der Decke, dazu prägnante Wandmalereien. Die braunen Sitzmöbel bieten einen angenehmen Kontrast zu den grünen und blauen Einrichtungselementen. Mexikanisches Flair. Prunkstück ist die Sitztreppe mit bunten Kissen, die die geteilten Räume verbindet.

Enchilada Ulm: Ab jetzt in der Neuen Mitte

Lino Reccia, der das Franchise-Restaurant „Enchilada“ am Mittwochabend am neuen Standort eröffnet hat, ist überglücklich: „Nach einer neunmonatigen Umbauphase geht es nun endlich los.“ Er zieht mit seinem Team von der Ulmer Schelergasse in die Neue Mitte.

Beim Angebot setzt der Gastronom auf Altbewährtes: Mexikanische Spezialitäten, Snacks und Drinks. Die Preise haben sich teilweise leicht erhöht, so zum Beispiel bei Fleischgerichten oder den alkoholischen Getränken. In der „Happy-Hour“ und der „Enchi Hour“ kosten die Jumbo-Cocktails nun 6,50 Euro, also einen Euro mehr als zuvor. „Ich habe mich an den Preisen anderer Bars orientiert“, sagt Reccia. Außerdem solle es den Kunden nicht ums Sparen gehen, sondern um „gute Drinks zu einem fairen Preis“. Die berüchtigten Würfelabende aus den Besitos-Zeiten möchte er daher auch nicht weiterführen.

Enchilada Ulm: Eröffnungsparty am 7. November

Bis zum 6. November läuft im Enchilada das sogenannte „Soft Opening“. Gäste können die gesamte Woche ab 17 Uhr kommen und regulär bestellen. Am 7. November geht schließlich die offizielle Eröffnungsparty über die Bühne. Anschließend will Reccia die Öffnungszeiten des Restaurants ausdehnen und auch einen Mittagstisch anbieten.

Und was wird aus den früheren „Enchilada“-Räumlichkeiten neben der Gaststätte „Hinteres Kreuz“ in der Schelergasse? Reccia hat sie weiterhin gemietet. Wenn sich alles eingespielt hat, will er dort ein neues Projekt starten. Konkreteres möchte er allerdings noch nicht verraten. Fest steht: „Es soll eine Partylocation bleiben.“

Dieser Artikel ist in Kooperation mit cityStories Ulm entstanden.

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