Wiblingen Eltern: Angebot für Hochbegabte erhalten

VS 26.02.2013

Die Eltern der Kinder des Hochbegabtenzugs am Albert-Einstein-Gymnasium haben gestern an Rektor Bernhard Nagl eine Liste mit 60 Unterschriften überreicht, mit denen sie sich für den Fortbestand des Angebots einsetzen. Die Eltern fürchten, dass die Klassen für ihre hochbegabten Kinder im Zuge der schulpolitischen Entwicklungen in Baden-Württemberg wegfallen und sehen sie gefährdet. "Obwohl für das laufende Schuljahr 2013/14 am Einstein-Gymnasium zufällig leider keine Hochbegabtenklasse zustande gekommen ist, sehen wir auch in Zukunft für die hochbegabten Kinder und die dazugehörigen Eltern in Ulm und Umgebung einen zwingenden Bedarf für diese Einrichtung. Gerade Ulm als Oberzentrum der Region Donau-Iller und dem nahe gelegenen Bayern ist der ideale Standpunkt für solch eine Einrichtung", schreibt Elternbeirat Gerd Bühler in einer Mittelung zur Unterschriftenübergabe. Besonders die Entscheidung, dass es ab dem kommenden Schuljahr am Wiblinger Gymnasium zwei G9-Klassen geben wird, sehen die Eltern als Verschärfung einer Konkurrenzsituation. Bühler weiter: "Die angespannte Situation, unter anderem auch durch überhöhte Schülerzahlen in den Regelklassen, entfacht immer wieder innerhalb der Lehrerschaft und auch unter den Eltern einen Zwiespalt und eine gewisse Ablehnung der Hochbegabtenzüge."