Ausstellung Einsteins Zeit in Ulm wird Teil einer Ausstellung

Einstein Matthias Kessler
Einstein Matthias Kessler © Foto: Kessler
Ulm / swp 24.06.2017

Die Stadt will die gemeinsame Geschichte Albert Einsteins und Ulms aufgreifen und eine attraktive Präsentation erarbeiten. Die könne auch zur Stärkung des Stadtbildes dienen. Das gab gestern Bürgermeisterin Iris Mann im Kulturausschuss  bekannt.

Die „Arbeitsgruppe Einstein“, die seit November der Frage nach einem angemessenen Umgang mit der Herkunft Einsteins und den Möglichkeiten einer Präsentation seines Lebens und Wirkens nachgeht, ist dabei, ein „modulares Baukasten-Modell“ zu erarbeiten. Damit solle die Familienhistorie der Einsteins in Ulm als „besondere, einzigartige Facette“ dargestellt werden. Orte und Erinnerungsstätten, wie sie die SÜDWEST PRESSE zuletzt dargestellt hatte, sollen verknüpft werden. Die Gestaltung der Orte, etwa dem Geburtsort bei den heutigen „Sedelhöfen“, soll nach dem Willen der Kulturverwaltung „qualitativ hochwertig, attraktiv und stilvoll“ sein.

Digitale Aufarbeitung

Zeitgleich laufen, wie berichtet, Forschungen für eine Biographie Albert Einsteins, in der die 15 Monate, in denen der junge Albert in Ulm lebte, eine wichtige Rolle spielen sollen. Erstmals wurden auch Pläne bekannt, das Leben Einsteins und die Bezüge seiner Familie zu Ulm digital aufzuarbeiten. Noch sind diese Pläne aber nicht öffentlich.

Unabhängig davon laufen die Bemühungen des Vereins der Freunde des Albert-Einstein-Museums, die ein entsprechendes Museum in Ulm gründen und betreiben sollen. Die Stadt, versicherte Kulturbürgermeisterin Iris Mann, stehe in kontinuierlichem Austausch mit dem Verein.

Das Thema Einstein ist eingebettet in ein breites Spektrum Ulmer Kulturaktivitäten, die die Identifikation der Ulmer Bevölkerung mit der Stadt und ihrer Geschichten stärken sollen. Auch das Image Ulms soll damit weiter verbessert werden.

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