Rund 6000 Läufer und Handbiker sind bei den Jugendläufen des Einstein-Marathons am Samstag an den Start gegangen. Eine Woche vor den Erwachsenen, die nächsten Sonntag laufen, läuteten sie eines der größten Laufevents der Region ein.

Mini-Marathon beliebt

Am meisten los war wie jedes Jahr beim Mini-Marathon: Hier absolvierten rund 1500 Läufer im Kindergartenalter eine Runde im Donaustadion.

Beim Mini-Marathon, der wegen der großen Masse in fünf Läufe aufgeteilt wurde, gab es in diesem Jahr Änderungen im Ablaufplan, damit möglichst alle gleich nach dem Zieleinlauf ihre Eltern wiederfinden. Die Kinder wurden in mit Tiersymbolen gekennzeichneten Tribünenblöcken gesammelt und nach dem Lauf auch wieder dorthin zurückgebracht. In den Vorjahren waren alle Kinder über Block D nach draußen geführt, der direkt hinter der Zielgeraden liegt, doch davon sind die Organisatoren inzwischen abgekommen: „Sonst staut sich immer da unten alles und die Eltern finden ihre Kinder nicht mehr“, erklärt Wolfgang Beck, Leichtathletik-Abteilungsleiter des SSV Ulm 1846.

Kleinere Änderungen im kommenden Jahr geplant

Prinzipiell sei er zufrieden mit dem neuen Ablauf. Dennoch möchte er Änderungen vornehmen: Beispielsweise soll nächstes Jahr der Platz an der Getränkeausgabe anders gestaltet werden. Dort kam es in diesem Jahr immer wieder zu Staus, sodass Eltern und Kinder aufgefordert werden mussten, zügig weiter zu laufen. Das Feedback von den Eltern für das neue Modell sei ebenfalls positiv.

Auch viele Kindergärten haben Vorkehrungen getroffen, damit kein Kind verlorengeht. So zum Beispiel die Eltern von der Kita Fröbel in Jungingen, die ihr Laufteam selbst auf die Beine gestellt haben. Jedes der 31 Kinder bekam vor dem Lauf eine grüne Armbinde, wie Nicolas Diebold, einer der Väter, erklärt. „Letztes Jahr hatten wir Cappies“, erzählt Diebold. Außerdem laufen die Kinder immer in Zweierteams und werden von zwei Elternteilen begleitet. „Da geht keiner verloren“, sagt Diebold. Für die Organisatoren hat er nur Lob übrig: „Das ist wirklich eine fantastische Veranstaltung hier.“

Auch das DRK ist zufrieden

Zufrieden ist auch Dorothea Gansloser, Einsatzleiterin des DRK Ortsvereins Ulm, der mit 17 Helfern vor Ort war: „Es ist ruhiger im Vergleich zu den letzten Jahren“, sagt sie. Lediglich ein paar kleinere Wunden von Stürzen mussten die Sanitäter versorgen - „das Übliche“, sagt Gansloser. Das Rote Kreuz hatte bei den Jugendläufen zum ersten Mal seinen neuen Einsatzleitwagen dabei. Der hilft den Sanitätern bei der Kommunikation: „Wir haben hier eine feste Funkschnittstelle“, erklärt Gansloser. Dabei dienen die Jugendläufe als Test für den großen Einstein-Marathon nächste Woche: „Das hier ist ein super Bereich, um das zu üben“, sagt Gansloser.

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