Kommentar Ulmer Hauptbahnhof: Einen Sommer lang Stau

Am Ulmer Hauptbahnhof müssen klare Hinweise her, findet unser Redakteur Frank König.
Am Ulmer Hauptbahnhof müssen klare Hinweise her, findet unser Redakteur Frank König. © Foto: Volkmar Könneke
Ulm / Frank König 30.07.2018
Vor allem die Beschilderung rund um den Bahnhof und die Lage am Taxistand müssen besser werden, sagt Lokalredakteur Frank König.

Zum Auftakt der Sommerferien geht es in Ulm heiß her. Nicht nur wegen der Temperaturen, auch wegen der noch nie dagewesenen Sperrung am Hauptbahnhof. Dort führt die normale Strecke nicht mehr aus der Stadt raus, weil am Eingang zur Fußgängerzone das Haus Bahnhofplatz 7 abgerissen wird.

Das resultierte gleich in einem Verkehrschaos, weil vielen Autofahrern nicht klar ist, dass sie auf ihrer regulären Strecke am Theater vorbei am Bahnhof plötzlich nicht mehr weiterkommen. Sie müssen über die neue Andienungsschleife hinter der Post mühsam zurück, um dann wegen der Arbeiten an der neuen Tramhaltestelle auf Höhe Handwerkskammer erneut im Stau zu stehen. Daher kamen wieder mal Autos nicht aus dem Parkhaus Deutschhaus heraus.

Vor allem die Taxifahrer haben an der Engstelle Post null zu lachen. Das Rathaus sollte sich hier dringend etwas einfallen lassen. Es kann doch nicht sein, dass Ulm-Besucher zunächst mal voll den Stau auskosten müssen, bevor sie im Taxi an ihren Bestimmungsort gelangen. Auch die Beschilderung muss besser werden, vor allem für Auswärtige, die mit der „Umleitung Ehinger Tor und Friedrich-Ebert-Straße“ vermutlich wenig anfangen können und sowieso am Navi hängen. Für sie muss ein klarer Hinweis her: „Ab Bahnhof keine Weiterfahrt“.

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