Ulm Eine Reise in eine ganz andere Welt

SWP 28.08.2014
Was ist Theater überhaupt? Was reizt Menschen an Theater? Warum wird schon seit Tausenden von Jahren Theater gespielt? Wozu gibt es Theater überhaupt? - Alle diese Fragen haben wir uns zu Beginn unserer Recherchen gestellt. Einer der naheliegendsten Gründe ist die Unterhaltung.

Wozu gibt es Theater überhaupt? - Alle diese Fragen haben wir uns zu Beginn unserer Recherchen gestellt. Einer der naheliegendsten Gründe ist die Unterhaltung. Außerdem können wir im Theater unserem Alltag entfliehen.

Menschen gehen ins Theater, da Unterhaltung nicht zwingend mit Lachen zu tun hat. Unterhaltung kann auch mit Trauer und Schmerz zu tun haben. Genau genommen ist Unterhaltung das Gegenteil von Langeweile und Trauer, Freude und Wut sind keine Gefühle der Langeweile. Wir gehen ins Theater, um etwas anderes zu sehen, um in eine andere Welt geführt zu werden. Wir lassen uns inspirieren, lassen uns Botschaften überbringen und uns überraschen. Die kulturellen und religiösen Verständlichkeiten wurden den Griechen und Römern auf der Bühne im Theater vermittelt. Schon früher wurden dem Volk Geschichten von Göttern und Helden, dem Guten und Bösen erzählt.

Warum aber spielen die Menschen überhaupt Theater? Verspüren wir selbst den Drang unsere Gefühle auf eine andere Art auszudrücken? Wir stellen uns selber auf die Probe, indem wir in andere Rollen schlüpfen. Ja, wahrscheinlich ist das einer der wichtigsten Gründe, die uns zum Theaterspiel verleiten.

Theater hat auch in der Schule eine besondere Rolle. Im Unterricht wird dem Schüler das Gefühl eines Helden in einem Buch viel bewusster, wenn er in seine Rolle schlüpft. Egal ob durch ein Standbild oder eine Szene. Viele Schulen betreiben eine Theater-AG, um den Schülern das Theaterspielen nahe zu bringen, denn es könnte ein verborgenes Talent zum Vorschein kommen.

Wir lassen uns im Theater verwirren, in Frage stellen, werden entführt in andere Welten oder suchen auch einfach mal Abwechslung vom Alltag.

Emma Laugner, Hannah Göser und Veronika Matichyn