Ulm / UTE GALLBRONNER  Uhr
Die beiden Läufer, die beim Einstein-Marathon kollabiert waren, sind auf dem Weg der Besserung. Außerdem hat die Baubetreuung Lange wieder für den Lauf gespendet.

Gute Kunde aus den Krankenhäusern: Den beiden Läufern, die nach dem Einstein-Marathon auf der Intensivstation gelandet sind, geht es den Umständen entsprechend gut. Ein 53-Jähriger Ulmer hatte auf der Zehn-Kilometer-Strecke einen Herzinfarkt erlitten. Streckenposten und Notarzt waren schnell vor Ort, so dass er eine optimale Versorgung hatte. Beim zweiten Patienten, der in einem kritischen Zustand war, stellte sich heraus, dass er noch nie zuvor in seinem Leben gelaufen war. Auch ihm geht es besser, er kann ebenso wie der 53-Jährige voraussichtlich am Dienstag die Intensivstation verlassen.

Erfreulich auch, was Kunden, Freunde, Partner und Mitarbeiter der Baubetreuung Lange wieder auf die Beine gestellt haben. Unter dem Motto „Laufen für ein Kinderlachen“ gingen sie an den Start. Das Team wächst von Jahr zu Jahr: 2011 waren es 17 Läufer, dieses Mal 43. Für jeden gelaufenen Kilometer des Teams sowie für jeden Starter der Jugendläufe, spendet Lange einen Euro für einen guten Zweck. Dieses Jahr kommt das Geld der Kinderkrebsklinik der Uni Ulm sowie dem Kinderhospiz Ulm zu Gute. Karl Bacherle von der Aktion 100 000 und SÜDWEST PRESSE-Chefredakteur Ulrich Becker nahmen den Scheck entgegen.