Ehingen / AH  Uhr
Die Stadt Ehingen hat sich mit Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz über Optionsverträge zum Ankauf der ehemaligen Schlecker-Konzernzentrale und der unbebauten Industrieflächen beim Logistikzentrum in Berg geeinigt.

Laut einem nichtöffentlichen Beschluss des Gemeinderats hat die Stadt bis zum 30. Juni Zeit, zu entscheiden, ob sie die Grundstücke übernimmt. Dabei handelt es sich um die Gebäude Talstraße 14 und 21 der ehemaligen Konzernzentrale mit 34 000 Quadratmetern Gebäudefläche auf 45 000 Quadratmetern Grundstücksfläche sowie um die Grundstücke zwischen den Hallen und der Ehrlos. Die Konditionen, über die Vertraulichkeit vereinbart wurde, und alle weiteren Bedingungen sind bereits geregelt.

Bis zur Entscheidung sollen Konzepte für eine Folgenutzung der einstigen Schlecker-Hauptverwaltung entwickelt werden. "Wir haben jetzt den Zugriff auf das Objekt und bieten es somit auf dem Markt an", sagt OB Alexander Baumann. Das wird die Businesspark Ehingen Donau GmbH übernehmen; die BEP ist eine Gesellschaft, an der die Stadt 90 Prozent, der Unternehmensberater Michael Gassner 10 Prozent der Anteile hält. Ziel sei es, für die Gebäude differenzierte Nutzungen umzusetzen. So könnte im markanten Gebäude Talstraße 14 mittelfristig ein Business-Center entstehen. Kleineren und mittleren Unternehmen könnten Büros und Dienstleistungen angeboten werden, um auch junge Unternehmen über günstige Mieten zu gewinnen. Für das flächenmäßig größere L-förmige Gebäude Talstraße 21 wären größere Investitionen erforderlich. Die künftige Nutzung entscheide sich 2015, erklärt Baumann.

Eine Veränderung gab es in der Talstraße für das Gebäude, in dem der Modepark Röther und Intersport untergebracht sind. Unternehmer Michael Röther hat den Kauf der Immobilie bestätigt und Investitionen angekündigt. Georg Veiel von Intersport will sich beteiligen und hat entschieden, nicht ins Alb-Donau-Center zu wechseln.