Neu-Ulm Edwin-Scharff-Museum wird für drei Millionen umgebaut und saniert

Neu-Ulm / LENA GRUNDHUBER 17.06.2016
Das Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Museum wird umgebaut und saniert.

Seit Jahren wird darüber diskutiert, nun ist es endlich beschlossene Sache: Das Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Museum wird umgebaut und saniert. Dies habe der Stadtrat am Mittwoch bei einer Gegenstimme beschlossen, wie Kulturdezernent Ralph Seiffert sagt. Rund drei Millionen Euro wird das Ganze nun kosten, wobei „80 Prozent nicht sichtbar sind“, erklärt Seiffert – das meiste Geld fließe in die dringend notwendige technische Sanierung, in Klimatisierung, Brandschutz, Alarmanlagen und Barrierefreiheit.

Sichtbar für die Besucher wird vor allem der neue Eingang sein, der nach links verlegt, erweitert und repräsentativer gestaltet wird. Ein neues Cafe wird eingerichtet, das durch eine mobile Glaswand vom Foyer getrennt und so auch außerhalb der Museumszeiten öffnen kann. Außerdem gibt es einen Zugang zum Innenhof, der im Sommer ebenfalls bewirtschaftet werden soll.

Wegen der Bauarbeiten, die bis Frühsommer 2017 abgeschlossen sein werden, schließt das Edwin-Scharff-Museum im September für fast ein Jahr. In dieser Zeit wollen Helga Gutbrod und ihr Team die Inventarisierung auf den neuesten Stand bringen, die Digitalisierung voranbringen, die Dauerausstellung, aber auch die Öffentlichkeitsarbeit – etwa die Homepage – überarbeiten und ihre Vermittlungsarbeit für die verschiedenen Zielgruppen verbessern, zum Beispiel, was die Inklusion angeht.