Ulm Drei Dringe: Wilfried Buchele und seine Rolle beim Bindertanz

Wer kann, der kann: Wilfried Buchele rollt das Fass.
Wer kann, der kann: Wilfried Buchele rollt das Fass. © Foto: Volkmar Könneke
CMY 15.07.2016
Bei den Ulmer Bindertänzen rollt er das schwere Fass. Ganz schön anstrengend, oder? Fragen an Wilfried Buchele in unserer Serie "Drei Dinge".

Drei Dinge, die Ihnen beim Fassrollen so durch den Kopf gehen.
WILFRIED BUCHELE: Wie weit ist es noch? Wie verläuft die Strecke? Hoffentlich keine Berge!

Drei Fassinhalte, die Ihnen am liebsten sind.
Zum Rollen ist es egal. Schmecken tun am besten Most, Bier und Wein.

Drei Kniffe, wie man das Fass in Bewegung hält.
Da gibt es keine Kniffe. Man braucht einfach die richtige, schwungvolle Handbewegung.

Drei Tipps, wie man nicht aus der Puste kommt.
Man muss einfach den Dreh raus haben. So wie ich!

Drei Gründe, warum Sie den Job des Fassrollers übernehmen.
Weil es Spaß macht, die Tradition aufrecht zu erhalten. Weil es Abwechslung in meinen Alltag bringt. Und weil es keinen anderen gibt, der es machen möchte.

Drei Dinge, die Sie an Schwörwochenenden in den Jahren ohne Bindertänze tun.
Mich regenerieren. Das Schwörwochenende in Ruhe genießen. Mich um meine Frau kümmern.

Drei andere Rollen, die Sie gerne mal spielen würden.
S’Kasperle, getanzt hab ich ja schon.

Zur Person Wilfried Buchele (60) aus Ringingen ist seit 44 Jahren Mitglied der Küferinnung Ulm. Seit 20 Jahren rollt er das Fass auf den Bindertänzen. Neben seinem Beruf als Maschinenschlosser betreibt er eine Mosterei.

Auch zur Schwörfeier am Montag gibt es einen Bindertanz. Aller Informationen zum Ulmer Feiertag finden Sie hier: www.swp.de/3924582