Jedes Jahr aufs Neue: Am Einstein-Marathon-Wochenende läuft in Ulm nichts mehr normal. Mehr als 11 500 Teilnehmer laufen zwischen Messehalle, Donau, Kloster Wiblingen oder einfach nur durch die Ulmer Innenstadt. Der Einstein-Marathon stellt die Stadt auf den Kopf. Neun Disziplinen – von der Marathondistanz bis zum 5-km-Lauf stehen zur Auswahl, so kommt jeder auf seine Kosten.

In diesem Jahr gehen die Erwachsenen am gleichen Wochenende auf die Strecke wie die Jugendlichen und die Bambini. Schuld ist die Bundestagswahl am 24. September. Da man wegen der Ferien mit den Jugendläufen nicht eine weitere Woche nach vorne rutschen konnte, gibt’s nun wieder eine Doppel-Veranstaltung.

So zeigen am Samstag, den 16. September, die Ulmer Nachwuchsläufer, was in ihnen steckt. Mehr als 5000 Jugendliche und 1000 Bambini sind für die Strecken zwischen 400 Metern und 5 Kilometern gemeldet. Den Anfang machen wie immer die Minis mit ihrer Stadionrunde. 38 Kinder und Jugendliche mit Behinderung stellen sich der Herausforderung. Die Meldezahlen sind ähnlich wie im vergangenen Jahr. Bei gutem Wetter stehen die Chancen gut, dass erneut ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt wird. Mit den Nachmeldungen könnte die 12.000-Grenze geknackt werden.

Schon 2016 hat es wegen der vielen Meldungen für den 10-km-Lauf erstmals zwei Starts gegeben. Das hat sich bewährt , so gehen auch in diesem Jahr die Teilnehmer des Liqui Moly Citylaufs zweigeteilt um 13 Uhr und 13.30 Uhr an den Start.

Spannung bei den Teams

Etwa 250 Firmen haben ihre Teams angemeldet und schicken an die 8500 Läufer und Roller an den Start. Diese Zahlen unterstreichen die regionale Bedeutung der Großveranstaltung für den Raum Ulm/Neu-Ulm. Das größte Team stellt TEVA ratiopharm mit 671 Läufern. Dem Teamverantwortlichen Reinhard Levyn ist es damit gelungen erneut die meisten Starter zu motivieren und Platz 1 der Hensoldt-Teamwertung zu verteidigen. Das Rennen um die meisten erreichten Laufkilometer bleibt aber weiterhin spannend, denn das Radio 7 Laufteam ist TEVA ratiopharm eng auf den Fersen.

Musikalisch unterstützt und angefeuert werden die Sportler von mehr als 30 Bands, die über die gesamte Strecke verteilt sind Von moderner Blasmusik, über Samba, Guggamusik, Rock, Punk oder auch unplugged ist jede Art von musikalischer Unterstützung vertreten.

Auftakt zum Veranstaltungswochenende wird wie in jedem Jahr die Marathonmesse in der Donauhalle im Ulmer Messegelände sein. Die Besucher können sich bei verschiedenen Ausstellern über Themen wie Sport, Gesundheit, Prävention und Wellness informieren und ihre Ausstattung auf den aktuellen Stand bringen. Zwischen 10 und 19 Uhr holen die Teilnehmer ihre Startunterlagen ab und tauschen sich mit Gleichgesinnten aus.

Fest mit ins Programm gehört die Settele-Spätzles-Party auf dem Münsterplatz, die für die angemeldeten Teilnehmer in der Startgebühr enthalten ist. Parallel dazu beginnt das Programm der Ulmer Kulturnacht.

Am Sonntag um 8.40 Uhr fällt dann der erste Startschuss für den Häussler-Handbike-Halbmarathon. Dann geht es Schlag auf Schlag bis alle Sportler auf der Strecke sind.

Dass die Veranstaltung reibungslos ablaufen kann, dafür sorgen 1500 ehrenamtliche Helfer im Hintergrund. Sie kümmern sich um Auf- und Abbau, um die Startunterlagenausgabe, sperren die Strecke ab und versorgen die Teilnehmer mit Getränken, Obst und Riegeln und sie bringen das Gepäck vom Start bei der Ulmer Messe zum Ziel am Münsterplatz. So können sich alle Beteiligten auf eine rundum gelungene Veranstaltung am 16./17. September freuen.

Was ändert sich?


Änderungen Der Einstein-Marathon bewegt nicht nur die Region, er ist auch selber immer in Bewegung ­­– manchmal auch notgedrungen. Für die Teilnehmer gibt es die folgenden Änderungen: Aufgrund einer Mineralienbörse in der Pfuhler Seehalle dürfen die Läufer nicht durch Pfuhl rennen, werden deshalb am Neu-Ulmer Golfplatz entlang wieder Richtung Neu-Ulmer Innenstadt geführt.

Startnummern Die Ausgabe der Startunterlagen für die Läufe über 10 und 5 Kilometer sowie für den DING-Walk am Nachmittag findet am Sonntag nicht wie bisher im Stadthaus sondern im Haus der Begegnung statt. Hier kann man sich auch noch nachmelden.