Die Finanzen sind freigegeben, das Fest kann kommen. Nach nur zehnminütiger Debatte hat der Kulturausschuss des Ulmer Gemeinderats am Freitagnachmittag die Finanzmittel für das Internationale Donaufest (IDF) vom 3. bis 12. Juli 2020 bewilligt. Darin enthalten sind 30.000 Euro für das Pop-Camp, das als „Anziehungspunkt für die Jugend“ (Dagmar Engels, SPD) einhellig gelobt wurde. Bei dem Camp treffen sich im Rahmen des Donaufestes Musikbands aus verschiedenen Donauländern, proben gemeinsam und organisieren Auftritte.

Donaufest Ulm: 350.000 Euro für das Fest und das Pop-Camp

Für das IDF gibt es wie die Jahre zuvor auch einen pauschalen Zuschuss, der für Ulm 320.000 Euro umfasst und für Neu-Ulm 185.000 Euro. Kritisiert wurde lediglich, dass sich Neu-Ulm nicht an den Kosten für das Pop-Camp beteiligt sich und auch beim Jugendcamp nicht den üblichen Verteiler begleicht. „Es ist ein gemeinsames Fest und sollte dann auch gemeinsam finanziert werden“, sagte Helga Malischewski von der FWG. Sebastian Rihm vom Donaubüro sagte zu, in dieser Sache Kontakt mit der Stadt aufzunehmen.