Ulm Donau-Masters: Vergnügen und Arbeit zugleich

EDWIN RUSCHITZKA 29.06.2013
Das Fieber steigt, das Kribbeln im rechten Gas-Fuß vielleicht auch: Am 4. Juli fällt der Startschuss für die 8. Donau Masters von Ulm nach Budapest.

Mehr als 80 Teilnehmer starten am Donnerstag, 4. Juli, in ihren Oldtimern zur Donau Masters. Von 12 Uhr an können sie auf dem Münsterplatz in Ulm bestaunt werden. Gegen 17 Uhr solls dann losgehen. In drei Etappen werden die Teilnehmer am Donnerstag zuerst bis nach Regensburg 250 Kilometer hinter sich legen. Am Freitag liegt mit 520 Kilometer die längste Etappe nach Bratislava vor ihnen. Und am Samstag wird Kurs auf Budapest genommen, das nochmals 260 Kilometer entfernt ist. Unterwegs warten Prüfungen auf die Fahrer. So müssen sie am Freitag in Abensberg ihr Können unter Beweis stellen und auf der ungarischen Formel-1-Strecke, dem Hungaro-Ring, findet dann am Samstag die letzte Prüfung statt. Zuvor durften sie sich im südslowakischen Chateau Bela stärken. Ganz billig ist die Teilnahme nicht: 1595 Euro kostet sie pro Fahrzeug und zwei Fahrern.

Für Manfred Hommel, den ehemaligen Daimler-Niederlassungsleiter in Neu-Ulm und Organisationschef der Rallye, ist das Ganze nicht nur ein Vergnügen, sondern auch viel Arbeit. Kein Wunder also, dass diese 2006 erstmals durchgeführte Fahrt jetzt auch zur ADAC FIVA Historic Trophy zählt, was der Rallye noch mehr nationale und internationale Bedeutung zukommen lässt. Die Rallye, so Hommel, diente in all den Jahren immer ein guten Zweck, und die Organisatoren spendeten fünfstellige Beträge in soziale Projekt der Länder, durch die gefahren wird. In diesem Jahr gibt es zudem eine Spendenaktion zugunsten hochwassergeschädigter Menschen. "Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf", sagte Hommel gestern im Beisein des Neu-Ulmer OB Gerold Noerenberg und des Ulmer Finanzbürgermeisters Günter Czisch. Czisch wird mitfahren, Noerenberg nicht.