Ulm DING-Tickets werden nicht teurer

SWP 29.06.2016
Die Fahrpreise für Bus und Bahn innerhalb des Ding-Verkehrsverbunds werden zum 1. Januar 2017 nicht erhöht, obwohl die Fahrgastzahlen leicht gesunken seien. Das teilte Aufsichtsratsvorsitzender Heiko Schmid gestern mit. Zuvor hatte dies der Aufsichtsrat bei einer Sitzung in Biberach (Riß) so beschlossen.

Die Fahrpreise für Bus und Bahn innerhalb des Ding-Verkehrsverbunds werden zum 1. Januar 2017 nicht erhöht, obwohl die Fahrgastzahlen leicht gesunken seien. Das teilte Aufsichtsratsvorsitzender Heiko Schmid am Dienstag mit. Zuvor hatte dies der Aufsichtsrat bei einer Sitzung in Biberach (Riß) so beschlossen.

Möglich gemacht, habe diese Entscheidung der günstige Spritpreis des zurückliegenden Jahres. Damit habe man auch die gestiegenen Kosten für Löhne und Gehälter aufzufangen. „Wir sind froh, unseren Fahrgästen eine ‚Nullrunde‘ bei den Ticketpreisen anbieten zu können“, sagte Schmid, der auch Biberacher Landrat ist. „Alles andere wäre angesichts der Preise an den Zapfsäulen kaum zu vermitteln.“

Ein weiteres Thema war die Entwicklung der Fahrgastzahlen im Jahr 2015. Während bundesweit 0,3 Prozent mehr Fahrgäste gezählt wurden – davon überdurchschnittlich viele in Metropolregionen – waren im Verbund vergangenes Jahr 0,6 Prozent weniger Fahrgäste unterwegs. Schmid dazu: „Unsere Schülerzahlen gehen demografisch bedingt zurück, dadurch wird eine wichtige Fahrgastgruppe immer kleiner.“ Man müsse versuchen, mit einem Plus an Qualität Fahrgäste aus anderen Altersgruppen zu gewinnen.“

Um dieses Ziel zu erreichen, beschloss das Gremium unter anderem den Ausbau der Echtzeitinformation in der Fahrplanauskunft sowie Tarifmaßnahmen, die den Übergang zwischen verschiedenen Verkehrsverbünden erleichtern. Auch personell gibt es keine Änderung im Verkehrsverbund: Ding-Geschäftsführer Thomas Mügge wurde für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt.