Entspannung an der Corona-Front auch bei der Stadtverwaltung: Die Stadtteil-Dienstleistungszentren in Wiblingen, Söflingen, Böfingen und am Eselsberg kehren sukzessive wieder zum Normalbetrieb zurück.

Während sämtliche Kundentermine in den vergangenen Wochen nur zentral bei den Bürgerdiensten in der Olgastraße stattfanden, gibt es seit Wochenbeginn auch wieder „Sprechstunden“ in den Dienstleistungszentren in Wiblingen und am Eselsberg, teilt die Stadt auf Anfrage mit. Diese beiden Außenstellen seien zunächst allein aufgrund der hohen Nachfrage nach KFZ-Zulassungen geöffnet worden, so Sprecherin Marlies Gildehaus. „Bis Ende vergangener Woche bedienten sie ausschließlich Terminkunden der gemeinsamen Zulassungsstelle von Stadt und Landkreis im Landratsamt.“ Seit Montag dieser Woche sei dort aber wieder das komplette Dienstleistungsangebot erhältlich, und dies sogar zu verlängerten Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 12.30 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr.
In Söflingen öffnet das Dienstleistungszentrum im Klosterhof am Montag, 25. Mai. Dann werden die verlängerten Öffnungszeiten in Wiblingen und am Eselsberg allerdings wieder auf die ursprünglichen Öffnungszeiten zurückgeführt. Lediglich das Dienstleistungszentrum in Böfingen müsse wegen akuter Personalengpässe weiterhin geschlossen bleiben. Anvisierter Öffnungstermin dort sei der 1. Juli.

Es gilt Terminpflicht

Für jeden Kunden zu jedem Zeitpunkt frei zugänglich sind die Einrichtungen ebenso wie auch die Zentrale in der Olgastraße allerdings noch nicht. Wie Gildehaus betont, können alle Zentren bis auf Weiteres ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung besucht werden. Die Telefonnummern sind im städtischen Internetauftritt ersichtlich oder können dem Aushang am jeweiligen Dienstleistungsgebäude entnommen werden. Für das Dienstleistungszentrum Söflingen kann man überdies erst ab dem 27. Mai Termine buchen. Aus technischen Gründen können Termine für die Dienstleistungszentren ausschließlich telefonisch vor Ort und nicht bei den Bürgerdiensten in der Olgastraße 66 vereinbart werden.

Personal holt Kunden am Eingang ab

Darüber hinaus gilt: Alle Kundinnen und Kunden (Ausnahme: Kinder unter sechs Jahren) sind zum Tragen eines nicht-medizinischen Mund-Nasen-Schutzes verpflichtet. „Andernfalls ist ein Betreten der städtischen Gebäude nicht möglich.“ Kunden, die einen Termin vereinbart haben, werden vom städtischen Personal an der Eingangstür abgeholt.