Kulturfahrschule Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Kulturfahrschule

Ulm / CHRISTIAN WILLE 04.06.2013
Wie geht es mit der Kulturfahrschule weiter? Wann öffnet sie? Gibt es wieder eine Bar? Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Kulturfahrschule.
Wann hat die Kulturfahrschule (KuFa) wieder geöffnet?
Organisator Andreas Dukek-Haferkorn sagt, „Wenn alles nach Plan läuft vom 29. Juni an. Geöffnet bleibt sie aber definitiv bis Ende September“
 
Was fehlt noch?
Neben einigen organisatorischen Dingen, fehlt noch eine Treppe, eine Theke und fließendes Wasser - und der ein oder andere Sponsor.
 
Was wird geboten?
Zwei Dinge stehen schon fest und laufen bald. Einmal „Wir sind die Stadt!“ vom 9. bis 28. Juni und zum anderen „Farbschlacht“ in der Eventwerkstatt. Zusätzlich ist ein BMX-Contest geplant und ein offener Co-Working-Space, in der ehemaligen Roboter-Werkstatt von Marc Klawikowski. Dort sollen Leute von außen mit Projekten an die KuFa herantreten und sie dort umsetzen. Ebenso darf die Kulturfahrschule die leerstehenden Wohnungen gestalten. Dort ist geplant, Vereinen die Möglichkeit zu geben, Projekte zu realisieren. Alles unter dem Motto „Vereinte Vereine“. Und natürlich soll es weitere Events und Konzerte geben.
 
Wird es wieder eine Bar geben?
Ja, nur diesmal wird sie Dukek-Haferkorn selbst betreiben. Die Einnahmen sollen effektiv verteilt werden – Menschen, die geholfen haben, sollen bezahlt und kulturelle Projekte gestartet werden. Doch keine Angst, „Getränke werden nicht teurer“, versichert der Organisator.
 
Was sagen die Nachbarn?
Durch Gespräche mit den Anwohnern und der Stadt habe man sich verständigt. In der vergangenen Saison hat die Bar das ein oder andere Mal über die Stränge geschlagen. Damit soll Schluss sein. Dukek-Haferkorn will pünktlich um 1 Uhr schließen und auch sonst darauf achten, dass Musik und Lärm im Rahmen bleiben. Auch die Nachbarn sollen so rasch wie möglich über Veranstaltungen informiert werden.
 
Wer steckt hinter der KuFa?
Es sind noch alle im Team und ein paar neue Gesichter sind dazugekommen. Unabhängige Organisatoren setzen Projekte unter Repräsentation durch die KuFa um. Im Klartext: Der geplante BMX-Contest soll von den BMX-Fahrer umgesetzt und durch die KuFa repräsentiert werden. „Natürlich sind neue Leute immer willkommen und dürfen sich gerne bewerben“, offeriert Dukek-Haferkorn.
 
Wie sieht die Zukunft der KuFa aus?
„Lange Zeit war das ungewiss. Jetzt steht fest, dass es Bedarf gibt. Und auch der Ort ist da.“ Mit Unterstützung durch Sponsoren und Helfer werde es eine Zukunft geben. Nur wo, sei noch ungewiss.