Klassische Musik Sinfonisches Blasorchester: magische Klänge

Ulm / Gottfried Lothar 05.06.2018
Das Sinfonische Blasorchester Ulm unter Leitung von Douglas Bostock begeistert mit „Der Herr der Ringe“ in der Pauluskirche.

Vor 30 Jahren wurde die Sinfonie „Lord Of The Rings“ von Johan de Meij nach Motiven aus Tolkiens Romantrilogie uraufgeführt, und das Sinfonische Blasorchester Ulm hatte jetzt in der Pauluskirche vor dicht besetzten Reihen dieses imposante, beliebte Werk nach 15 Jahren bereits zum zweiten Mal auf dem Programm. Erneut konnte man sich als Zuhörer dem Zauber dieser Musik nicht entziehen.

Das alles beherrschende und immer wiederkehrende Gandalf-Motiv eröffnet das Werk. Nach den majestätischen Klängen geht es mit einem abrupten Wechsel in den rasanten Ritt auf des Zauberers Schimmel über. Die magischen Klänge des Elbenwaldes folgen, bevor Gollum sein musikalisches Unwesen treibt – Jochen Heckmann am Sopran-Saxophon muss hier stellvertretend für alle weiteren Solisten des von Douglas Bostock dirigierten Konzerts besonders hervorgehoben werden. Der Weg durch die unterirdischen Gänge von Moria und die harmonische Welt der Hobbits beschließen das Werk.

Zuvor ertönten in der Pauluskirche eine krachend farbige große Ouvertüre von Jan van der Roost, die feine Greensleeves-Bearbeitung von Alfred Reed, sowie das interessante „Bachseits“ von Johannes Sterts. Mit dem fröhlichen „Shepherd’s Hey“ von Percy Grainger endete der Abend: Jubel für das fabelhaft musizierende SBU unter Leitung von Bostock.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel