Ulm Die helfenden Hände am Schwörmontag

HANS-ULI THIERER 13.07.2016
Ohne sie liefe nichts am Schwörmontag. Ein paar Beispiele für helfende Hände im Ulmer Rathaus.

Was wäre der Schwörmontag, ohne die massenhaft helfenden Hände vor und hinter den Kulissen? Nix! Auch im Ulmer Rathaus hat man alle Hände voll zu tun. Ein paar Fälle.

„Hitze, Gedränge, Arbeit. Aber immer auch gute Stimmung.“ So sieht Wolfgang Fendinger den Schwörmontag. Er ist neben Karl Schwer einer der beiden Hausmeister im Rathaus und am Ulmer Feiertag immer Haupthausmeister. „Das hat sich so eingespielt.“ Die Vorbereitungen beginnen Tage zuvor. Kleinen Sitzungssaal leerräumen, mit Thekentischen versehen, zum Rathaus-Restaurant  umgestalten. Auf dass keiner der geladenen Gäste beim Empfang nach der Schwörfeier das erste Haus der Stadt hungrig verlasse. Hunger haben immer alle. Erst recht Durst. Wenn gegen zwei Uhr die letzten gegangen sind, heißt’s mit großer Mannschaft aufräumen. Bis halb vier. Dann auf zum Nabada. Fendinger: „Dafür reicht’s immer.“

„Jedes Jahr spannend. Jedes Jahr was Besonderes. Jedes Jahr Hochsaison mit Herzblut. Jedes Jahr trotz gewisser Routine auch Anspannung.“ Sagt Sigrid Herter über den ersten Teil des Schwörmontags. Gerade die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation hat um Schwörmontag  herum Hochstress. Für Herter endet er, wenn die Schachteln in der Au anlegen und die Gäste auf der Dianawiese Plätze gefunden haben.

„Schwörmontag ist ein bisschen wie Weihnachten“, lässt Claudia Schenk aus dem Vorzimmer des Oberbürgermeisters wissen. „Es gibt einiges zu tun und man muss schauen, dass man damit rechtzeitig durch ist.“ Abgesehen davon, dass ihr die Einlasskontrolle beim Empfang obliegt, wird sie „natürlich die Schwörrede anhören und das Nabada anschauen“. Und wie es Tradition ist, „geht‘s anschließend in die Friedrichsau“.