Schwörwochenende 2018 Was wichtig ist: Insidertipps für die Lichterserenade

Lichterserenade 2017
Lichterserenade 2017 © Foto: Volkmar Könneke
Ulm / Amrei Groß 20.07.2018
Dieses Mal soll die Lichterserenade extra lange dauern: Anlässlich der 50. Auflage der beliebten Veranstaltung spendiert die Gesellschaft der Donaufreunde 6000 Lichter mehr als sonst. Insgesamt 20 000 rote und gelbe Kerzen werden am Samstag mit Einbruch der Dunkelheit die Donau hinab tanzen. Wir haben die besten Spots, um das Spektakel zu verfolgen – und verraten, was man zum Schauen unbedingt mitnehmen sollte.

Wenn am Samstag so viele Lichter wie noch nie die Donau in einen rot-goldenen Schimmer tauchen, feiert eine ganz besondere Veranstaltung Jubiläum: Die Lichterserenade. Die Gesellschaft der Donaufreunde richtet sie zum 50. Mal aus. Die Premiere war 1967, nur zwei Mal musste das Spektakel seither witterungsbedingt ausfallen: 1981 und 1987.

So läuft die Lichterserenade ab

Nach Einbruch der Dunkelheit, voraussichtlich zwischen 21.15 und 21.45 Uhr, lassen die Donaufreunde auf Höhe des Fischerplätzles 20.000 Lichter zu Wasser. Mit der Strömung tanzen sie flussabwärts in Richtung Friedrichsau. Bei günstiger Witterung schwimmen die Kerzen bis zum Donausteg auf Höhe des Neu-Ulmer Steinhäuleswegs.

Unterhaltung am Ufer

An diesen sechs Stellen entlang des Donauufers sorgen Künstler für eine musikalische Untermalung des Lichterspiels:

  • Edwin-Scharff-Haus (Jessica Porter, Vibraphon und Percussion),
  • Donauwiese (Thomas Hirt, Saxophon),
  • Rosengarten (Igor Schiele, Bass),
  • Schwal (Andreas Altstetter, Hackbrett),
  • Adlerbastei (Petr Hemmer, Geige),
  • Gänstorbrücke (Oliver Petermann, Gitarre).

Die besten Plätze

Grundsätzlich gilt: Je früher man kommt, desto besser. Da die Lichterserenade sehr beliebt ist, sind die besten Aussichtspunkte bereits früh stark frequentiert. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte mindestens zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn vor Ort sein.

Ganz oben

Eine besonders weite Sicht bietet sich von allen den erhöhten Punkten entlang der Donau, insbesondere von der Ulmer Stadtmauer. Auch der Fußgängersteg entlang der Eisenbahnbrücke sowie die Herd- und die Gänstorbrücke garantieren gute Ausblicke.

Ganz nah

Zu den absoluten Top-Standorten gehören alle Bereiche in unmittelbarer Ufernähe; etwa an den Donaustufen zwischen Saumarkt und Großer Blau, an der Donauwiese, der Adlerbastei und dem Valckenburgufer bis zur Friedrichsau.

Auf Neu-Ulmer Seite sind das Jahnufer, der Schwal, die Aussichtsplattform bei der Donauklinik sowie die Naturterrassen zwischen Edwin-Scharff-Haus und Donauklinik zu empfehlen.

Ganz entspannt

Wer es etwas weniger turbulent mag, hat von der Wilhelmshöhe aus (fast) freie Sicht auf Donau und Lichter. Alternativ kann auch in der Friedrichsau geschaut werden – hier dauert es allerdings aufgrund der Distanz zum Start etwas länger, bis die Lichter ankommen.

Ganz lecker

Auch die Gastronomiebetriebe in Ufernähe bieten sich an. Gute Sicht gibt es in Ulm unter anderem aus den Cafés und Restaurants auf der Stadtmauer zwischen Metzgerturm und Stiege, im Bootshaus sowie im Panorama-Restaurant im obersten Stockwerk des Maritim-Hotels.

In Neu-Ulm laden der Biergarten der „Insel vom Stein“ sowie das Café Josi zum Schlemmen und Schauen ein.

Hier kann man kostenlos parken

Einen weiteren Park-Tipp hat uns Florian auf Facebook geschickt: Der Parkplatz des BayWa-Baumarkts in Neu-Ulm bleibt das Schwörwochende über geöffnet und kann nach Ladenschluss ebenfalls genutzt werden. Von dort aus ist es nicht weit bis zur Gänstorbrücke.

Wo geht das Feuerwerk hoch?

  • Bei geeigneter Witterung wird an vier Punkten Feuerwerk von schwimmenden Plattformen gezündet:
  • westlich der Herdbrücke
  • am Schwal
  • im Bereich der Gänstorbrücke
  • kurz vor dem Donausteg

Das sollte unbedingt mit

Wer die Lichterserenade nicht mit Myriaden von hungrigen Donaumücken genießen will, sollte unbedingt an Mückenspray denken.

Ebenfalls ins Gepäck gehören eine Decke und ein Schirm für den Fall der Fälle.

Vor allem für Familien, die das Spektakel mit Kindern verfolgen, empfiehlt sich außerdem ein Kescher, um trockenen Fußes eines der Lichter als Erinnerungsstück aus der Donau fischen zu können.

Nichts für Vierbeiner

Da zur Lichterserenade traditionell ein opulentes Feuerwerk gehört, bittet der Veranstalter darum, keine Hunde mit zur Lichterserenade zu bringen. „Lärm und Geruch von Feuerwerkskörpern lösen bei Hunden Angst und erheblichen Stress aus, dem sie nicht ausgesetzt werden sollten“, heißt es auf der Homepage der Stadt Ulm.

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