Soziales Die Bedürfnisse von Trennungskindern in den Fokus nehmen

Scheck-Übergabe.
Scheck-Übergabe. © Foto: Volkmar Könneke
Ulm / Verena Schühly 13.07.2018
Das Projekt „Kind im Zentrum“ des Kinderschutzbunds Ulm/Neu-Ulm bekommt 15.000 Euro von drei Spendern.

„Dieses Projekt ist die Zukunft.“ Davon ist Bettina Müller überzeugt, die Leiterin des Kinderschutzbunds (KSB) Ulm. Bei „Kind im Zentrum“ geht es um eine Sonderform des begleiteten Umgangs für Kinder, deren Eltern sich getrennt haben. Wenn ein besonderer Schutz nötig ist, weil in den Familien körperliche oder sexuelle Gewalt oder psychische Erkrankungen eine Rolle spielen, gibt es den beaufsichtigten Umgang: So sind bei den Treffen des getrennten Elternteils mit den Kindern im KSB speziell ausgebildete Ehrenamtliche anwesend. Außerdem kümmert sich ein psychologischer Berater um jedes Kind, dessen Wünsche und Bedürfnisse. Am Donnerstag haben drei Institutionen – Aktion 100 000, Radio-7-Drachenkinder und Lionsclub Ulm/Neu-Ulm – jeweils 5000 Euro  gespendet, damit das Projekt, das es seit 2016 gibt, fortgesetzt werden kann.

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