Neu-Ulm DGB: Missbrauch bei Werkverträgen

Neu-Ulm / SWP 06.03.2013
Der DGB- Allgäu-Donau-Iller sieht großen Handlungsbedarf bei den Werkverträgen. Wie es in einer Mitteilung heißt, seien die Bedingungen in der Leiharbeit in einigen Bereichen über Tarifverträge etwas verbessert worden.

Dennoch würden in zunehmendem Maß Werkverträge zum massiven Absenken von Arbeitsstandards eingesetzt. Dem müsse ein Riegel vorgeschoben werden, wird Regionalvorsitzender Werner Gloning zitiert. Er verweist auf den Beschluss des deutschen Juristentags, dass unbefristete Vollzeitarbeitsverhältnis das Rückgrat der Rechtsbeziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber bildeten. Aus- und Fortbildung seien stark ausgeprägt, die Identifikation mit den Zielen des Unternehmens groß. Der Gesetzgeber sollte dies durch intelligente Lösungen stützen. Gloning macht sich dafür stark, Lohndumping durch Werkverträge zu unterbinden.