SSV Ulm 1846 Fußball So geil haben die Ulmer den SSV gegen Frankfurt unterstützt

Die Ulmer Fans haben den SSV fantastisch unterstützt.
Die Ulmer Fans haben den SSV fantastisch unterstützt. © Foto: Matthias Kessler
Ulm / Tobias Knaack 20.08.2018
Der SSV Ulm 1846 Fußball hat die Sensation geschafft und Frankfurt bezwungen – dank einer klasse Leistung und einer herausragenden Unterstützung durch die Fans.

Es lief die 85. Minute, als die Stimmung im Donaustadion endgültig durch die Decke ging: „Oh wie ist das schön“, hallte es von Block D aus ins gesamte Stadion – und das stimmte ein. Der SSV Ulm 1846 Fußball führte zu diesem Zeitpunkt 2:0 gegen Eintracht Frankfurt, kurz danach war der 2:1-Sieg, die Sensation perfekt.

Ein ausverkauftes Stadion, eine herausragende Leistung der Mannschaft und Ulmer Fans, die ihr Team, ihre Spatzen, mit zum Sieg schrien. Hier eine kleine Chronologie, wie geil die Ulmer ihre Mannschaft am Samstag unterstützten:

12.45 Uhr: Die Fans ziehen singend zum Stadion

Von der Schuhhausgasse aus zog ein großer Pulk an SSV-Anhängern fröhlich singend durch die Straßen in Richtung Donaustadion: „Und hie regiert der SSV“, ertönte es immer wieder. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnte: Sie sollten Recht behalten.

13.30 Uhr: Einstimmen in und vor der Jahnhalle

Vor dem Stadion angekommen, hielten sich die meisten Spatzen-Fans in und um die Jahnhalle herum auf, um sich gemeinsam mit den bereits anderweitig angereisten Fans auf das Spiel einzustimmen. Jubel und Gesänge brandeten auf, als der Bus mit den SSV-Kickern vorbeifuhr.

15.30 Uhr: Gänsehaut-Empfang in vollem Stadion

Beim Einlaufen der beiden Mannschaften herrschte Gänsehaut-Atmosphäre: Stehend und klatschend begrüßten die Ulmer ihre Mannschaft, im Block D gab es eine schöne Choreografie mit schwarzen und weißen Fahnen.

16.15 Uhr: Ovationen zur Pause

Nach einer engagierten, aber noch torlosen ersten Hälfte verabschiedeten die Anhänger die Spatzen mit Ovationen in die Kabine. Bei jeder Chance des SSV war zuvor das gesamte Stadion lautstark mitgegangen.

16.50 Uhr: Immer wieder „Ulmer, Ulmer“

Die Mannschaft auf dem Platz, aber auch die Fans auf den Rängen waren auch im zweiten Durchgang vom Anpfiff weg wieder voll da. Insbesondere nach dem 1:0 hallte es immer wieder „Ulmer, Ulmer“ von den Rängen.

17.20 Uhr: Grenzenloser Jubel nach dem Abpfiff und gemeinsames Singen

Als nach mehr als vier Minuten Nachspielzeit endlich der Schlusspfiff ertönte, kannte der Jubel im Donaustadion keine Grenzen mehr. Nach einer Ehrenrunde, blieben die Spieler der Spatzen vor den treuesten Fans in Block D stehen, um gemeinsam mit ihnen zu singen und zu tanzen. Vorher hatten die Fans schon „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ angestimmt.

Und nicht zu vergessen...

...sind natürlich die vielen, vielen Fans, die den Spatzen in Kneipen in der Stadt oder zuhause vor dem Fernseher die Daumen gedrückt haben.

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