SSV Ulm 1846 Fußball DFB Pokal gegen Düsseldorf: So laufen die Vorbereitungen

Wie gegen Frankfurt rechnet der SSV Ulm 1846 Fußball auch gegen Düsseldorf wieder mit einem vollen Donaustadion.
Wie gegen Frankfurt rechnet der SSV Ulm 1846 Fußball auch gegen Düsseldorf wieder mit einem vollen Donaustadion. © Foto: Matthias Kessler
Ulm / Tobias Knaack 27.08.2018
Mit Fortuna Düsseldorf kommt in der zweiten Runde des DFB Pokals erneut ein Bundesligist ins Donaustadion. Die Ulmer Verantwortlichen sind bereits in den Vorbereitungen.

Nach dem Sieg in der ersten steht naturgemäß die Vorbereitung auf die zweite Runde im DFB Pokal – so auch in organisatorischer Hinsicht beim SSV Ulm 1846 Fußball. Das umso mehr, als dass es beim sensationellen 2:1 über Eintracht Frankfurt durchaus Probleme an der einen oder anderen Stelle gegeben hatte; etwa an den Aufgängen zu den überfüllten Blöcken. Oder aber an den Getränkeständen, an denen sich bereits kurz nach dem Einlass um 13.30 Uhr lange Schlangen gebildet hatten.

Planung beginnt, Warten auf Terminierung

Nun soll es diese Probleme in der zweiten Runde gegen Fortuna Düsseldorf tunlichst nicht mehr geben. In einer Mitteilung der vergangenen Woche hatte der Verein die Schwierigkeiten bei den Einlässen zu den Blöcken eingestanden und Verbesserungen bis zum Spiel der zweiten Runde angekündigt. Konkret: „Die Vorstände wie auch das gesamte Organisationsteam haben bereits erste Analysen und Verbesserungspläne aufgestellt und werden zur zweiten DFB-Pokalrunde am 30./31. Oktober zusammen mit dem Sicherheitsdienst auf Basis der gemachten Erfahrungen eine Verbesserung der Situation herbeiführen.“ Der Verein hatte zudem betroffenen Fans Freikarten für ein Ligaspiel in Aussicht gestellt.

Der Leiter Marketing und Sponsoring, Andreas Müller, bestätigte auf Nachfrage, dass man in „kleineren und größeren Runden nun die organisatorischen Möglichkeiten“ ausloten werde. Konkreter werde in die Planung aber erst eingestiegen werden können, wenn auch der genaue Termin stehe. Sicher werde es wieder Gespräche und Begehungen mit allen relevanten Partnern geben – mit Polizei, Sicherheitsdienst und Caterern, aber auch den vereinsinternen Ansprechpartnern.

Verein wirbt um Verständnis

Das wird auch deshalb wichtig, weil Müller gegen Düsseldorf wieder „mit einer ganz guten Besucherzahl“ rechnet. Beim Spiel gegen Frankfurt hatte es in den Stehplatzblöcken Schwierigkeiten gegeben, da die Zuschauer sich oben stauten und die Ordner es nicht vermochten, sie nach unten in den Blöcken zu verteilen. Dadurch hatten einige Fans keinen Zugang mehr zu ihren Plätzen gehabt. Daraufhin hatte der Verein zahlreiche Beschwerden erhalten und reagiert.

Wie schon in der Mitteilung der vergangenen Woche warb auch Müller nochmals um Verständnis: „Es war nach knapp 20 Jahren wieder Neuland, ein so großes Spiel zu organisieren.“ Und aus den Erfahrungen des Frankfurt-Spiels wolle man nun die richtigen Schlüsse ziehen und es gegen Düsseldorf noch besser machen. Die Vorbereitung hat begonnen. Und wie Kommunikations-Chef Max Rieck sagt: „Dieses Mal haben wir mehr Zeit bis zum Spiel.“

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