Der Motorenhersteller Deutz erweitert seinen Standort im Donautal um 17.000 Quadratmeter. Wie das Unternehmen mitteilt, soll auf den neuen Flächen ein neues Logistikkonzept  und Parkplätze für die Mitarbeiter entstehen. Seit Jahresbeginn fertigen die knapp 600 Mitarbeiter zusätzlich zu den bislang vier Motorenbaureihen und der Aufarbeitung von gebrauchten Motoren eine weitere Baureihe, die bislang in Köln gefertigt wurde. Über die Höhe der Investitionen wollte sich Deutz bislang nicht äußern.

Areal von der Stadt zurückgekauft

Das für die Erweiterung nötige Grundstück kauft das Unternehmen von der Stadt Ulm zurück. Als Deutz in den 90er Jahren in Schieflage geraten war, hatte die Stadt dem Unternehmen das knapp 13 Hektar große Areal abgekauft, „um die Sanierungsbemühungen des Konzerns zu unterstützen“, wie Ulrich Soldner, Leiter der Abteilung Liegenschaften, sagt. Die Stadt hielt das Gelände bis heute zurück, um es bei Bedarf wieder Deutz zur Verfügung stellen zu können.

„Wir mussten Anfragen von anderen Unternehmen abwehren“, sagt Soldner. Es sei zwar stets gelungen, den Firmen andere Grundstücke anzubieten, allerdings mit zunehmenden Schwierigkeiten, da die Flächen im Industriegebiet Donautal knapp  sind. Das Deutz-Grundstück wurde lediglich zwischenvermietet. Mit einer Restfläche, die Deutz nicht benötigt, verfahre die Stadt auch weiterhin so. Soldner sieht die langfristige Flächenpolitik als Art der Gewerbeförderung. „Wir sind sehr froh, dass wir so helfen können, Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen.“

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