Der Weg über Syrien ist den Rallye-Fahrern auch diesmal versperrt

SWP 09.04.2014

Rallye Die Allgäu-Orient-Rallye ist eine Wettfahrt, die (seit neun Jahren) jährlich am ersten Mai-Wochenende in Oberstaufen im Allgäu startet und in Amman in Jordanien endet. In den ersten Jahren wurde Amman nach etwa zehn Tagen erreicht. Als Folge des Bürgerkriegs in Syrien dauert sie jetzt 18 Tage. Route Die neunte Rallye führt bis zum 24. Mai über Ungarn, Rumänien in die Türkei. In Istanbul treffen sich alle Teilnehmer. Von der türkischen Mittelmeerküste aus bringt sie die Fähre nach Nord-Zypern. Von dort aus eine zweite Fähre nach Israel, von wo aus es wieder auf den Landweg weitergeht.

Spende Die Rallye soll ihren Teilnehmern nicht nur Spaß bereiten. Sie dient auch einem wohltätigen Zweck. Die Fahrzeuge der Teams werden in Amman an Hilfsorganisationen übergeben oder versteigert. Die dabei erzielten Erlöse werden zweckgebunden auf verschieden Projekte verteilt.

Kamel Der Sieger der Rallye - während der Fahrt gilt es zahlreiche Aufgaben zu erfüllen - gewinnt ein Kamel. Bisher hatte das keiner mitgenommen, sondern stets an eine jordanische Familie verschenkt. Mit Hilfe von Sponsoren versuchen die Teams, ihre eigenen Kosten möglichst gering zu halten.

5500 Kilometer nach Amman Ulmer Team startet in alten Feuerwehrautos zur Allgäu-Orient-Rallye